Beschreibung
Der Bildungsbereich ist angesichts der Dynamik von Arbeits- und Wissensteilung
- ein ökonomischer Schlüsselfaktor und
- bedarf politischer Gestaltung.
In diesem Band wird dieser Befund anhand ordnungspolitischer und institutioneller Rahmenbedingungen des gesamten Bildungssystems sowie spezifischer Zusammenhänge von Bildung und Arbeitsmarkt fokussiert.
Bildungsökonomie ist dann besonders relevant, wenn die Eigenheiten von Bildungsprozessen in ökonomischen Modellierungen berücksichtigt werden. Analyse und Empirie zur
- Bedeutung früher Bildungsphasen und
- der Nachteile allzu früher Selektion von Kindern
machen dies anhand politisch brisanter Probleme anschaulich. Bildungsökonomische, -soziologische und pädagogische Beiträge weisen dabei auf Zonen einer Konvergenz von Effizienz, Chancengleichheit und Aufwärtsmobilität hin. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die ordnungspolitische Kanalisierung von Selektion und Wettbewerb und damit verbundene Probleme des Gesamtdesigns der Organisation von Bildung von entscheidender Bedeutung.
dem Verlag bekannte Rezensionen (Auszüge)
ÖHZ - Magazin für Wissenschaft und Forschung. Österreichische Hochschulzeitung (Werner Hauser)
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"Resümierend kann festgehalten werden, dass der vorliegende Sammelband wichtige Hinweise und Impulse zu den derzeit 'unter den Nägel brennenden Themenstellungen' der Bildungs- bzw. Hochschulpolitik auf ökonomischer Grundlage in niveauvoller und gleichzeitig gut lesbarer Form aufgreift. Die Lektüre kann allen an konziser Bildungsreform interessierten Personen ans Herz gelegt werden - sie werden das Buch mit Gewinn lesen."
Berufs- und Wirtschaftspädagogik - Online http://www.bwpat.de/ (Helmut Woll)
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"Insgesamt enthält der Tagungsband der gleichnamigen Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing (5. bis 7.März 2008) einen guten Überblick über eine eher kritische Betrachtung des Zusammenhangs von Bildung und Ökonomie. Es wird nicht einfach Bildung als privates Gut gesehen, im Sinne etwa der Humankapitaltheorie oder eines ökonomischen Imperialismus, sondern es wird der Eigenwert der Bildung betont und die Bildung auch als politische Gestaltungsaufgabe betrachtet. Es wird festgestellt, "dass es aus ökonomischer Sicht gute Gründe für öffentliche Eingriffe in den Bildungssektor gibt. Dabei sind vor allem die Argumente der Chancengleichheit, der Kapitalmarktimperfektionen und der Externalitäten von Gewicht. Allerdings ist es verfrüht, hieraus auf die Optimalität der tatsächlichen staatlichen Bildungspolitik zu schließen" (S. 81)."http://www.bwpat.de/"