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Sunday, December 17, 2017
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Casting Shows als Märkte für Marktpotentiale

Ökonomische Theorien, Thesen und Tests zum Phänomen der Superstars und zur Gestaltung von "Casting Show"-Formaten

299 pages ·  34.80 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-7316-1029-8 (July 2014 )

 
 

Die Welt der Superstars präsentiert sich als von Extremen geprägtes Areal der inhaltlichen Erfolge, der irritierenden Exzesse, der intimen Expositionen und der irrsinnigen Einkommen. Ein Extrem sind Superstars aber auch in der Ökonomik, denn ihre Existenz lässt sich mit dem theoretischen Standard-Instrumentarium nicht plausibel erklären. Daher wird in der Subdisziplin der 'Superstar-Ökonomik' seit langem um neue theoretische und empirische Perspektiven zum Superstar-Phänomen gerungen.

Dieser Ungeklärtheit in der theoretischen Rekonstruktion kann man ein klares Bekenntnis zur praktischen Produktion von Superstars gegenüberstellen: Denn genau darin besteht das weltweit inzwischen tausende Male verschieden formatiert und vielfach gestaffelt abgegebene Leistungsversprechen von Casting-Show-Formaten im TV. Das ist angesichts der enormen Turbulenzen und Erfolgsunsicherheiten auf insbesondere den Märkten für kreative Informationsgüter tatsächlich überraschend. Oder ist mit Casting-Shows tatsächlich ein verlässliches Instrument verfügbar, um das Unwahrscheinliche wahrscheinlich zu machen?

Im epistemisch fruchtbaren Feld zwischen der Superstar-Ökonomik als Theorie- und dem Referenzphänomen "Deutschland sucht den Superstar" als Phänomenreferenz werden Einschätzungen zur Erklärungskraft der Theoriebestände und Vorschläge zu deren Ergänzung, Erkenntnisse zur Funktion von Casting-Shows und empirische Untersuchungen zum Erfolg und zum Superstar-Status ihrer Absolventen präsentiert.


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André Pradtke
André Pradtke Leitung der Stabsabteilung für Universitätsinnovationen an der Zeppelin-Universität Friedrichshafen [more titles]
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