Walter Otto Ötsch
26 Seiten · 6,71 EUR
(März 2009)
Aus der Einleitung der Herausgeber:
Walter Otto Ötsch analysiert in dem Beitrag ‚Computer- Welten und Markt-Diskurs. Die neoklassische Propaganda ‚des Marktes‘‘ die kulturgeschichtlichen Hintergründe der allgemeinen Gleichgewichtstheorie in der Tradition von Arrow und Debreu, insbesondere der Kontext der ‚Kriegswissenschaften‘ in der RAND-Corporation. Im Zentrum des erstgenannten Aufsatzes steht die Auseinandersetzung der österreichischen Protagonisten des neoliberalen Denkens (Ludwig Mises, Friedrich Hayek) mit dem klassischen Wirtschaftsliberalismus auf der einen und den sozialistischen Theorien auf der anderen Seite. Schwerpunkt des zweiten ist Milton Friedmans Angriff auf den Keynesianismus und die Durchsetzung monetaristischer Vorstellungen. Ötsch untersucht die Bedeutung, die der Computer-Metapher für den Aufstieg und die Verbreitung des neoklassischen Denkens zukommt.