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Sunday, October 22, 2017
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Content and Implementation of a Right to Water

An Institutional Economics Approach

"Ökologie und Wirtschaftsforschung"  · volume 101

112 pages ·  18.00 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-7316-1208-7 (July 2016 )

 
 

Especially since the recognition of the Right to Water (rtw) by the United Nations General Assembly in 2010, the rtw debate has largely been a discussion about implementation issues. Taking an institutional economics approach, the present study works on the basis that implementation deficits are not primarily due to reluctance on the part of actors in the field of water policy, but to the factual issues themselves. It focuses on two requirements: Firstly, it is also important to take seriously those sustainability objectives of water policy that may militate against strict implementation of rtw (efficiency, ecological sustainability, refinancing). Secondly, the medium under consideration, namely "water”, has to be regarded as a supply service with a package of properties including not only quality, but also availability in space and time.

Against this background it is evident that while there are hurdles to access for the individual user, these at the same time possess specific functions with regard to competing water policy objectives. To a certain extent, therefore, hurdles can be regarded as legitimate. From a normative point of view, the question arises as to what kind of hurdles can be regarded as legitimate, and how high these hurdles can be. We take the view that hurdles to access must satisfy the three test criteria: functionality, reasonableness of burden and non-discrimination. This leads to the new concept of "sustainable access".

In our opinion it is the task of future rtw research to explore on this foundation the limits of rights violations as closely as possible. This results in far-reaching opportunities, especially for practicable implementation of a rtw in practice. The extension of the access definition to take in the criterion of functionality, and the hurdle perspective presented here, lead to better assessment of the supply situation in practice, supply concrete approaches to improving it, include potential resistance right from the start, and thus honour the claim of the SDGs to take equal account of social and sustainability concerns.

Korrespondenz Abwasser - Abfall, 4/2017, S. 347 ()

Erik Gawel und Wolfgang Bretschneider entwerfen in ihrem Buch auf institutionenökonomischer Grundlage ein neues, nachhaltigkeitsorientiertes Bewertungssystem für die Schlüsselgröße eines angemessenen, genauer: "nachhaltigen Zugangs" zu Wasser. Das neue Konzept des "nachhaltigen Zugang", das ausdrücklich den Nachhaltigkeitskontext der SDGs nutzt, wendet sich ausdrücklich den einzelnen Hürden zu, die einem (unbeschränkten) Zugang zu Wasser entgegenstehen können und fragt danach, ob solche Hürden unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten nicht auch sinnvoll sein können, z.B. als Preishürden. Im Ergebnis bietet das Werk ein neuartiges Prüfschema für die Praxis, wann ein Recht auf Wasser als erfüllt anzusehen sein kann. Ganz nebenbei werden mit der Debatte vielfach verquickte Probleme wie die Privatisierung ökonomisch überzeugend eingeordnet."

gwf-Wasser/Abwasser 9/2016, S. 854 ()

"Das Menschenrecht auf Wasser wurde am 28. Juli 2010 durch die UN-Generalversammlung anerkannt. In den 2015 verabschiedeten "Sustainable Development Goals" (SDGs) der UN bis 2030 wird es nochmals als Nachhaltigkeitsziel bekräftigt. Sowohl EU-Kommission als auch die Bundesregierung entfalten seither Aktivitäten zur Umsetzung der SDGs sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene. Es besteht Konsens, dass im globalen Maßstab ein Durchbruch bei der Umsetzung des Rechts auf Wasser in die Praxis aussteht. Doch was bedeutet das Recht auf Wasser wasserwirtschaftlich genau? Wann ist es genau nicht erfüllt und was bedeutet das Recht für die deutsche und europäische Wasserwirtschaft? Dazu fehlen bisher nicht zuletzt ein klares Begriffskonzept und praxistaugliche Prüfsteine, wann das Recht auf Wasser konkret erfüllt sein soll.

Das Buch entwirft dazu auf institutionen-ökonomischer Grundlage ein neues, nachhaltigkeitsorientiertes Bewertungssystem für die Schlüsselgröße eines angemessenen, genauer: "nachhaltigen Zugangs" zu Wasser. Das neue Konzept des "nachhaltigen Zugangs", das ausdrücklich den Nachhaltigkeitskontext der SDGs nutzt, wendet sich ausdrücklich den einzelnen Hürden zu, die einem (unbeschränkten) Zugang zu Wasser entgegenstehen können und fragt danach, ob solche Hürden unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten nicht auch sinnvoll sein können, zum Beispiel als Preishürden. Im Ergebnis bietet das Werk ein neuartiges Prüfschema für die Praxis, wann ein Recht auf Wasser als erfüllt anzusehen sein kann. Ganz nebenbei werden mit der Debatte vielfach verquickte Probleme wie die Privatisierung ökonomisch überzeugend eingeordnet."



Korrespondenz Wasserwirtschaft, 2016, 9, S. 571 ()

"Das neue Konzept des 'nachhaltigen Zugangs', das ausdrücklich den Nachhaltigkeitskontext der SDGs nutzt, wendet sich ausdrücklich den einzelnen Hürden zu, die einem (unbeschränkten) Zugang zu Wasser entgegenstehen können und fragt danach, ob solche Hürden unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten nicht auch sinnvoll sein können, z.B. als Preishürden. Im Ergebnis bietet das Werk ein neuartiges Prüfschema für die Praxis, wann ein Recht auf Wasser als erfüllt anzusehen sein kann. Ganz nebenbei werden mit der Debatte vielfach verquickte Probleme wie die Privatisierung ökonomisch überzeugend eingeordnet."


the authors
Prof. Dr. Erik Gawel
Erik Gawel ist Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Institutionenökonomische Umweltforschung, sowie Leiter des Departments Ökonomie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Leipzig. Ferner ist er Direktor des Instituts für Infrastruktur und Ressourcenmanagement der Universität Leipzig. [more titles]
Dr. Wolfgang Bretschneider
Wolfgang Bretschneider wissenschaftlicher Mitarbeiter am Departments Ökonomie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Leipzig
known reviews by the publisher
  • "neuartiges Prüfschema für die Praxis" ...
    Korrespondenz Abwasser - Abfall, 4/2017, S. 347 more...
  • Zeitschrift für Umweltrecht 9/2016
  • "neuartiges Prüfschema für die Praxis" ...
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  • "ökonomisch überzeugend eingeordnet" ...
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