sprache deutsch
sprache english
» shopping cart
0 article(s) - 0.00 EUR


Wednesday, May 25, 2016
 welcome page » history  » history of science  » classics 

Alexander Rüstow

Das Versagen des Wirtschaftsliberalismus

3. überarbeitete Auflage mit Übersetzungen und einer aktuellen wirtschaftspolitischen Deutung der Herausgeber Frank P. und Gerhard Maier-Rigaud

354 pages · 29.80 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 3-89518-349-0 (September 2001)

Hardcover, Fadenheftung, Register, Schriftenverzeichnis

 
lieferbar in stock
 

Description

Die neoliberale Wirtschaftspolitik versagt seit einem Vierteljahrhundert bei ihrer wichtigsten Aufgabe, der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Trotzdem gilt der Neoliberalismus nach wie vor als die allein erfolgversprechende Orientierung der Wirtschaftspolitik. Diese erstaunliche Resistenz gegenüber wirtschaftlichen Fakten ist nur zu erklären mit einem festgefügten Vorverständnis, dessen Wurzeln jenseits wissenschaftlicher Ratio liegen.

Alexander Rüstow dringt in einer tiefgreifenden geistesgeschichtlichen Analyse zum Ursprung wirtschaftsliberaler Heilsgewissheit vor. Die vor allem durch stoische Einflüsse auf die christliche Theologie und die neue Wissenschaft von der Ökonomie überlieferte Vorstellung einer vorgegebenen natürlichen Ordnung führte dazu, deren Ergebnisse für sakrosankt zu halten und zu glauben, Eingriffe in diese Ordnung könnten nur negative Folgen zeitigen. Laisser-Faire gilt deshalb als die alleinige politische Option. Entsprechend sind wirtschaftliche Krisen und soziales Elend als der »göttlichen Planwirtschaft« inhärent hinzunehmen.

Auch die Aufklärung hat es nicht vermocht, den Glauben an die Existenz einer gottgewollten Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft zu überwinden. Alle großen Ökonomen des 18. und 19. Jahrhunderts blieben dieser Vorstellung verhaftet. Ihr Interesse war darauf gerichtet, die in dieser Ordnung geltenden Funktionszusammenhänge zu ergründen. Deshalb stellen sie das Gleichgewicht in den Mittelpunkt aller ihrer Überlegungen. Und deshalb interpretieren und rechtfertigen sie auch alle auftretenden Probleme als notwendige Durchgangsstadien des Weges zum Gleichgewicht. Wenn Max Weber den »Geist des Kapitalismus« als säkularisierte protestantische Ethik entdeckte, so hat Rüstow den »Geist des Liberalismus« als Säkularisierung eines deistisch-stoischen Harmonieglaubens nachgewiesen.

Die Herausgeber zeigen in ihrem eigenen Beitrag, dass auch der moderne Neoliberalismus dieser Harmonievorstellung verhaftet ist. Der dogmatische Glaube an den neoklassischen Gleichgewichtsautomatismus beherrscht die Problemwahrnehmung, die Analysen und die wirtschaftspolitischen Empfehlungen. Er liefert vermeintlich auch die Rechtfertigung für die liberalistische Aversion gegenüber dem Staat. An Hand verschiedener Politikfelder wird demonstriert, wie Gleichgewichtsverheißung und Laisser-Faire-Dogmatismus wirtschaftspolitische Entscheidungen prägen. Dem neoklassischen Liberalismus ist es nicht gelungen, seine subtheologische Prämisse, die Existenz einer vorgegebenen harmonischen Ordnung, auf die das System Wirtschaft selbsttätig zutreibt, nachzuweisen. Zu bieten hat er nur Verifizierungen durch Theoriestücke und Modelle, in denen mögliche Quellen für Instabilitäten von vornherein wegdefiniert sind. Und an erkenntnislogisch unabdingbaren Falsifizierungsversuchen hat die Gleichgewichtsökonomie ohnehin nie Interesse gezeigt.

So blockiert der neoklassische Liberalismus den Zugang zu einer problemadäquaten Wirtschaftstheorie und einer wirksamen Wirtschaftspolitik. Deshalb kann er die Risiken dynamischer Entwicklungsprozesse in komplexen arbeitsteiligen Geldwirtschaften weder erfassen noch vermeiden. Und deshalb kann er auch die im offenen System Wirtschaft liegenden Chancen, die von Liberalen so sehr beschworen werden, nicht ausschöpfen.

Kommentare

»Ein wichtiges Buch, weil es erklärt, warum die Ökonomie in den letzten Jahrzehnten die inhärente Instabilität des Wirtschaftsprozesses aus ihrem Gesichtskreis verbannt hat. Die keynesianische Fragestellung wurde durch den Glauben an die Selbstheilungskräfte verdrängt. Die Analyse des Liberalen Rüstow aus den 40er Jahren liefert das geistesgeschichtliche Fundament für die Kritik am Neoliberalismus.«

Professor Jürgen Kromphardt
TU-Berlin, Mitglied des Sachverständigenrats
zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

»Seit zwei Jahrzehnten gibt es in Politik und Wirtschaftswissenschaften einen Mainstream, der Deregulierung und Flexibilisierung als aktive Wirtschaftspolitik und »niedrige Staats- und Sozialleistungsquoten als Benchmark für ökonomische Leistungsfähigkeit« erklärt, um gleichzeitig den Ordnungsfaktor Staat zum Störfaktor umzudeklarieren. Hier nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Alexander Rüstow, einer der Väter der sozialen Marktwirtschaft, schon 1932 mit einem Vortrag »Freie Wirtschaft – starker Staat« Aufsehen erregte, kann vielleicht das neoliberale Dogma wenigstens ankratzen. Vor allem »Modernisierern« und »Verschlankungsstrategen« sei dieses Buch empfohlen.«

Dr. Herbert Ehrenberg
Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung von 1976-1982

»Die Kritik Rüstows wird von den Herausgebern folgerichtig auf den »neuen« Neoliberalismus übertragen. Die vermeintlichen ökonomischen Sachzwänge erweisen sich als ideologisch. Ihre wirtschaftspolitische Umsetzung behindert den evolutiven Korridor in die transindustrielle Gesellschaft. Gezeigt wird, dass auch die »Dritten Wege« längst von neoliberalen Denkmustern geprägt sind. Erst die Abkehr vom Axiom einer vorgegebenen harmonischen Ordnung kann wieder Raum schaffen für den Primat der Politik, die sich allerdings innovativen und zeitbewussten Strategien öffnen muss.«

Professor Carl Böhret
Lehrstuhl für Politische Wissenschaft,
Hochschule für Verwaltungswissenschaften, Speyer

Aus dem Inhalt

Das Versagen des Wirtschaftsliberalismus
Alexander Rüstow

  1. Liberalismus und Wirtschaft
  2. Wirtschaftstheologie
    1. Pythagoras, Heraklit, Stoa
    2. Wirtschaftstheologie bei den Physiokraten
    3. Wirtschaftstheologie bei Adam Smith
    4. Wirtschaftstheologie bei den Nachfolgern
    5. Zusammenfassung
  3. Fehler
    1. Passivismus
    2. Glückseligkeitsdusel
    3. Unbedingtheitsaberglaube
    4. Soziologieblindheit
    5. Übersehene institutionelle Randbedingungen
  4. Folgen
    1. Behinderungskonkurrenz statt Leistungskonkurrenz
    2. Megalomanie und Elephantiasis der Wirtschaft
    3. Vermassung der Gesellschaft
    4. Kollektivismus
    5. Pluralistische Entartung des Staates
    6. Fazit
  5. Folgerung: Erneuerung des Liberalismus

Anhänge:

  1. Religiös begründetes Laisser-faire im Islam
  2. Stoizismus und Epikureismus bei Adam Smith
  3. Laissez faire! Laissez passer!
  4. Außenhandel gottgewollt
  5. Adam Smith gegen die Subventionsgier der Unternehmer
  6. Zur Geschichte der Begriffspopularität zwischen Leistungskonkurrenz und Behinderungskonkurrenz

Das neoliberale Projekt
von Frank P. Maier-Rigaud und Gerhard Maier-Rigaud

Vorbemerkung: Erwartungen und Zweifel

  1. Ökonomisierung der Gesellschaft
    1. Orientierungen der Wirtschaftspolitik.
    2. Wettbewerb der Nationen?
    3. Sozialkosten des Marktdogmas
  2. Geistesgeschichtliche Quellen
    1. Philosophie und Religion
    2. Säkularisierung des Harmonieglaubens
    3. Liberale Rechtfertigungslehre
  3. Erkenntnisinteresse und Komplexitätsreduktion
    1. Endzeitökonomie
    2. Verifikation
    3. Abstraktionen
  4. Theoriemuster und Politikfolgen
    1. Rollenverteilung
    2. Aktionismus
    3. Diskriminierung
  5. Akteure im neoklassisch-liberalen Modell
    1. Wirte statt Unternehmer
    2. Konsumentensouveränität und Präferenzenbildung
    3. Staat als Mitspieler
  6. Grenzen struktureller Selbststeuerung
    1. Der Freiburger Imperativ
    2. Spielregeln für den Leistungswettbewerb
    3. Externalitäten
  7. Notwendigkeit der Niveausteuerung
    1. Exogene Geldversorgung
    2. Wechselbäder durch Wechselkurse
    3. Makroökonomische Instabilität
  8. Gesellschaftspolitische Rezeptionen
    1. Libertarians
    2. Kommunitaristen
    3. Neoliberalismus von links
  9. Politische Ökonomie der dritten Wege
    1. Ökonomie und Ideologie
    2. Theorie des dritten Weges?
    3. Primat der Politik

Schlussbemerkung: Das Versagen des neoklassischen Liberalismus

Alexander Rüstow: Leben und Werk
Veröffentlichungen von Alexander Rüstow
Personenregister
Sachregister

known reviews by the publisher (abridgements)

Süddeutsche Zeitung, 5./6. Oktober 2002, S. 26 (Heiner Flassbeck (Chefökonom der Handelsorganisation der Vereinten Nationen (UNCTAD, Genf))  [ to top ]

... Ihnen [den Herausgebern] ist es nicht nur gelungen, dieses für einen aufgeklärten Liberalismus entscheidende Werk wieder zugänglich zu machen, sondern auch die subtheologische Prägung der modernen Wirtschsaftstheorie und -politik aufzubrechen.

Neoliberalismus als Glaube

... Alexander Rüstow, der große Soziologe und Vordenker des Ordoliberalismus, hat vor über 50 Jahren in einer akribischen geistesgeschichtlichen Analyse aufgezeigt, dass der Wirtschaftsliberalismus auf subtheologischen Vorstellungswelten gründet. Der Absolutheitsanspruch, mit dem die universelle Gültigkeit der Konkurrenzharmonie, das Übereinstimmen von Einzel- und Gesamtinteresse, postuliert wird, ist für Rüstow die wesentliche Ursache für das Scheitern des Wirtschaftsliberalismus in der Weltwirtschaftskrise.

Ökonomie als Religion? Wer glaubt, die Lehrsätze der Ökonomie würden ständig kritisch hinterfragt, der irrt. Deren Axiome sind weit mehr Ideologie und Glaubensbekenntnis als rational abgeleitetes und empirisch getestetes Grundwissen. Welcher Laie kann sich vorstellen, dass es die treibende Kraft jeder realen Ökonomie, den Gewinn der Unternehmen, im axiomatischen Gebäude der modernen Ökonomie überhaupt nicht gibt?

Eine gründlich überarbeitete Neuauflage des im Istanbuler Exils während des Zweiten Weltkrieges verfassten und seit Jahrzehnten vergriffenen Werkes "Das Versagen des Wirtschaftsliberalismus" ist jetzt von Frank und Gerhard Maier-Rigaud herausgegeben worden. Ihnen ist es nicht nur gelungen, dieses für einen aufgeklärten Liberalismus entscheidende Werk wieder zugänglich zu machen, sondern auch die subtheologische Prägung der modernen Wirtschaftstheorie und -politik aufzudecken. In einem eigenen ausführlichen Beitrag zeigen die Herausgeber, wie die Ökonomisierung der Gesellschaft mit Hilfe des Marktdogmas vorangetrieben wurde und der Harmonieglaube zur liberalen Rechtfertigungslehre mutierte. Dabei macht man eine abstrakte Tendenz zum Gleichgewicht zum zentralen Erklärungsbaustein für eine Welt, die niemals im Gleichgewicht ist. Nur deshalb kann in dieser fiktiven Welt der Arbeitsmarkt durch flexible Löhne geräumt werden. Und nur deshalb ist Geld neutral und die Geldpolitik allein für Preisniveaustabilität zuständig.

Für die Überwindung von Krisen bietet diese Wirtschaftsreligion nicht einmal einen Fingerzeig. Noch erstaunlicher: Im Gleichgewichtsdogma ist gar kein Platz für die liberale Botschaft von individueller Freiheit, Unternehmertum und offener Gesellschaft, im Gegenteil. Das Versagen der Wirtschaftspolitik und die vermeintliche Notwendigkeit einer fortschreitenden Deregulierung stellen die liberalen Errungenschaften am Ende selbst in Frage."



Wirtschaft und Gesellschaft, 3/2002, S. 447-449 (Norbert Reuter)  [ to top ]

"...Rüstows Ausführungen zum Verhältnis von Staat und Wirtschaft sind hochaktuell, erscheinen die gegenwärtigen Forderungen nach 'Befreiung der Marktkräfte' als fernes Echo der bereits von ihm kritisierten Positionen. ...

Rüstow plädierte für einen 'dritten Weg' zwischen Scylla und Charybdis, zwischen 'historischem Liberalismus' und 'drohendem Kollektivismus'. Mit diesem Plädoyer wurde er bekanntlich zu einem der Väter der Sozialen Marktwirtschaft, um dessen 'Erneuerung' gegenwärtig Parteien wie Unternehmer bemüht sind. Rüstows aktueller Beitrag zu dieser Debatte ist seine Erkenntnis, dass 'die maßlose Überschätzung und Überbewertung der Wirtschaft eines der Krankheitssymptome des 19. Jahrhunderts und eines der Fehler des alten Liberalismus darstellt.' Dieser Satz macht deutlich, dass viele derjenigen, die heute die Soziale Marktwirtschaft reformieren und erneuern wollen, nichts von deren Sinn verstanden haben. Sie kennen und thematisieren nur einseitig die Grenzen und das Versagen des Staates, ohne Vorstellungen von den Grenzen und dem Versagen des Marktes zu haben. ...

Damit scheint sich die Geschichte im Kreis zu drehen. Nach Phasen erfolgreicher staatlicher Regulation und prosperierender Wirtschaft, die freilich auch nicht in eine allgemeine Harmonie geführt haben, erstarken solche Kräfte, die in einer Selbstregulation die beste aller Welten vermuten, ohne jedoch klare Vorstellungen von dieser zu vermitteln. Der Markt wird nicht mehr als Mittel verstanden, sondern als ein Ziel an sich. Allen, die diese Strategie verfolgen, sei das nun in einer vorzüglichen Edition vorliegende Werk Rüstows als Pflichtlektüre empfohlen. 'Es ist an der Zeit', hatte dieser festgehalten, 'die Wirtschaft trotz ihrer selbstverständlichen Unentbehrlichkeit, wieder in die ihr gebührende untergeordnete und dienende Stellung zurückzuverweisen ...'. Gerade in Zeiten, deren vorherrschendes Merkmal in der Globalisierung nationaler Märkte gesehen wird, ist dieser Satz aktueller denn je: Er beschreibt die Aufgabe des 21. Jahrhunderts."

Utopie kreativ, Juni 2002, S. 565-566 (Ulrich Busch)  [ to top ]

Seit Jahrzehnten ist das Versagen der liberalen Wirtschaftstheorie und -politik in der Praxis unübersehbar. Trotzdem gehören die Hauptthesen des Wirtschaftsliberalismus bis heute zu den Grundüberzeugungen der Wirtschaftspolitik. Diese erstaunliche Resistenz der liberalen Orthodoxie gegenüber den wirtschaftlichen Fakten, den inzwischen eine ganz andere Sprache sprechenden ökonomischen Tatsachen gehört zu den bisher am wenigsten untersuchten, geschweige denn schlüssig interpretierten Phänomenen der Theorie- und Geistesgeschichte. Sie läßt sich offensichtlich nur erklären mit einem 'festgefügten Vorverständnis' der liberalen Wirtschafts- und Gesellschaftsauffassung, deren Wurzeln 'jenseits wissenschaftlicher Ratio' liegen. Das heißt, das Beharrungsvermögen liberaler Grundsätze resultiert nicht aus ihrer Qualität als allgemeingültiger wissenschaftlicher Theorie, sondern aus ihrer Eigenschaft als Heilslehre. ...

Indem der Autor systematisch und beinahe erschöpfend die theologischen und anderen irrationalen Wurzeln der klassischen liberalen Theorie aufzeigt, liefert er das geistesgeschichtliche Fundament für die Auseinandersetzung mit dem Neoliberalismus der Gegenwart und der jüngeren Vergangenheit. ... Rüstow sah, wie auch Wilhelm Röpke und Alfred Müller-Armack, in der Überwindung der Dogmen des Liberalismus einen Weg zur Rettung des Wirtschaftsmodells der Marktwirtschaft - bei Zurückdrängung seiner kapitalistischen Entartung.



Das Argument, 248/2002, S. 883-885 (Bernhard Walpen)  [ to top ]

"Die sorgfältig neu edierte Arbeit Rüstwos hat zum Ziel, die subtheologischen Vorstellungen des Wirtschaftsliberalismus herauszuarbeiten, die in einem 'Erlösungswissen' kulminieren. Er verfasste keine dogmengeschichtliche Arbeit, sondern eine Genealogie des wirtschaftsliberalen Diskurses. ...

Dass einer der bekannten Vertreter des Neoliberalismus sich kritisch mit einem Teil der Theorien darin auseinandergesetzt hat, könnte vielleicht die allzu schnelle Rede vom 'Einheitsdenken' problematisieren und verdeutlichen, dass die Auseinandersetzung differenzierter zu führen wäre."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.10.2001 (Prof. Dr. Guy Kirsch, Fribourg)  [ to top ]

"Gerade jener, dem es um die Liberalität zu tun ist, wird mit Gewinn dass dogmenhistorisch fundierte und geradezu engagiert liberale Plädoyer, das Rüstow vor nunmehr rund einem halben Jahrhundert gegen die ökonomistische Verkürzung des Liberalismus geschrieben hat, zur Kenntnis nehmen. Er wird nicht mit allem, was Rüstow zur Diskussion stellt, einverstanden sein; doch wird er, weil das Buch auch heute noch zu provozieren vermag, weniger gedankenlos ein Liberaler sein."


the authors
Prof. Dr. Frank P. Maier-Rigaud
Frank P. Maier-Rigaud Department of Economics and Quantitative Methods, IÉSEG School of Management, Lille - Economics and Management (LEM) - Centre National de la Recherche Scientifique (UMR CNRS 8179, Université Catholique de Lille
Dr. Gerhard Maier-Rigaud
in den neunziger Jahren Leiter des Referats Grundsatzfragen der Umweltpolitk im Bundesministerium der Wirtschaft. [more titles]
Prof. Dr. Alexander Rüstow
Alexander Rüstow (1885-1963), war nach dem 1. Weltkrieg in sozialistischen Intellektuellenkreisen aktiv, wandelt sich aber in den 20er Jahren zum Liberalen und begründet mit Röpke und Eucken den Ordiliberalismus. 1933 Emigration in die Türkei. Nach dem Krieg Gastprofessor (1949) und Ordinarius (1950) der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Direktor des Alfred-Weber-Instituts an der Universität Heidelberg.
known reviews by the publisher
that may interest you, too