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Friday, September 22, 2017
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Dialogorientierte Bürgerbeteiligung im Netzausbau
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Dialogorientierte Bürgerbeteiligung im Netzausbau

22 pages · 3.20 EUR
(November 2014)

 
I agree with the terms and conditions, especially point 10 (only private use, no transmission to third party) and accept that my order cannot be revoked.
 
 

Abstract:

Der Umbau des Energiesystems ist nur mit erheblichen Anpassungen und einem Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur zu erreichen. Die Energiewende ist sowohl auf die allgemeine gesellschaftliche Akzeptanz der politischen Entscheidungen angewiesen als auch auf die lokale Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger die negativen Lasten und Risiken dieser Wende zu schultern. Überall dort, wo konkrete Verantwortungsübernahme gefragt ist, gibt es allerdings zunehmend Proteste und Mobilisierungen gegen Stromtrassen. Unser Beitrag zielt darauf ab, die vorhandenen Kanäle und Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung im Netzausbau (Szenariorahmen, Bundesbedarfsplan und administrative Planungsprozesse) herauszuarbeiten, um politische Entscheidungen mit zusätzlicher Legitimität und letztlich auch Akzeptanz auszustatten. Dabei unterziehen wir die bestehenden Beteiligungsarrangements einer kritischen Bewertung und schlagen erste Verbesserungsvorschläge vor. Der Beitrag zeigt, dass im Zentrum der Bemühungen der Bundesregierung weniger die Stärkung der Bürgerbeteiligung im Sinne von Mitwirkung und Gestaltung stand als vielmehr die Kanalisierung von individuellen Einwänden und Kritik sowie die Steigerung der Transparenz/Publizität der Entscheidungs- und Planungsschritte.


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Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie 2014/15
Hans-Christoph Binswanger, Felix Ekardt, Anja Grothe, Wolf-Dieter Hasenclever, Ingomar Hauchler, Martin Jänicke, Karl Kollmann, Nina V. Michaelis, Hans G. Nutzinger, Holger Rogall, Gerhard Scherhorn (Hg.):
Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie 2014/15
the authors
Jan-Hendrik Kamlage

Jan-Hendrik Kamlage ist Ausgewiesener Experte für die Konzeption und Evaluation von Bürgerbeteiligungsverfahren insbesondere im Bereich von Infrastrukturprojekten wie z.B. der Energiewende. Seit über zehn Jahren Erfahrung in der Förderung und Entwicklung von freiwilligem

Prof. Dr. Patrizia Nanz

ist Professorin für Politische Theorie an der Universität Bremen. Seit über zehn Jahren forscht sie zum Thema „Zukunft der Demokratie". Zusammen mit Archon Fung von der Harvard University lancierte sie Participedia.net, eine Wiki-Plattform für Praktiker und Forscher, die weltweit Initiativen von Bürgerbeteiligung erfasst, beschreibt und bewertet. 2009 gründete sie das European Institute for Public Participation (EIPP). Seit April 2013 ist sie Leiterin des Forschungsschwerpunktes Partizipationskultur am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI).

Björn Fleischer

ist Experte in qualitativer und quantitativer Netzwerkanalyse sowie Datenanalyse. Er unterstützt das Team des European Institute for Public Participation (EIPP) bei der Steuerung und Begleitung von Bürgerbeteiligungsverfahren. Studierte Politikwissenschaften, Wirtschaftsgeschichte sowie Kommunikationswissenschaften an der Universität Mannheim sowie der Johns Hopkins University in Baltimore und promoviert zurzeit an der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS).