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Tuesday, November 21, 2017
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Die Marginalisierung der heterodoxen Ökonomik
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Die Marginalisierung der heterodoxen Ökonomik

Ein sozialökonomischer Erklärungsversuch

43 pages · 6.66 EUR
(September 2015)

 
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Aus der Einleitung:

Wieder einmal stehen die Wissensbestände der Wirtschaftswissenschaft zur Diskussion. Allzu deutlich hat die jüngste Weltfinanzmarktkrise mit anschließend verschärfter globaler Depression der Realökonomie und Krise der Staatsfinanzen das Vertrauen der herrschenden MainstreamÖkonomik in die Stabilität und reibungslose Koordinierungsfähigkeit der Märkte und in die Versicherbarkeit ökonomischer Risiken delegitimiert. Es scheint so, als sei die Mainstream-Ökonomik nicht nur verantwortlich für eine allzu sorglose Einschätzung ökonomischer Entwicklungen (Blanchard, Dell’Ariccia & Mauro 2010), sondern auch für die Grundlage eben jener Entwicklung, die heute mit den Schlagwörtern ‚Finanzkapitalismus‘ oder ‚Casino-Kapitalismus‘ belegt werden (Heise 2009). Diese ‚Krise der Wirtschaftswissenschaft‘, die genaugenommen nur eine Krise der Mainstream-Ökonomik ist, ist allerdings kein neues Phänomen: Bereits in den 1950er und 1960er Jahren befand sich die Lehrstuhl- Wirtschaftswissenschaft unter starkem Druck zunächst einer nach dem 2. Weltkrieg – und in Deutschland besonders zögerlich – stattfindenden Adaption des Keynesschen Werkes, später der Wiederbelebung klassischer politischer Ökonomik mit Reverenzen an Karl Marx und David Ricardo (Vogt 1973). Neben der Kritik an wesentlichen theoretischen Bausteinen des neoklassischen Mainstreams wird auch der auf Wert- und Interessenfreiheit pochende Wissenschaftsbegriff in dieser Zeit hinterfragt und eine Offenlegung von ökonomischem Interessenbezug gefordert.


quotable essay from ...
Sozialökonomie – ein Zukunftsprojekt
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the authors
Prof. Dr. Arne Heise
Arne Heise

ist Universitätsprofessor für Finanzwissenschaft und Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik.

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Dr. rer.pol. Sebastian Thieme
Sebastian Thieme

Jahrgang 1978, derzeit Mitarbeiter am Zentrum für Ökonomische und Soziologische Studien an der Universität Hamburg. Forschungsgebiete: Heterodoxie und Orthodoxie, Ökonomische Misanthropie, Subsistenz(-ethik), Wirtschaftsethik, Wirtschaftsstilforschung und Ökonomische Ideengeschichte.

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