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Donnerstag, 17. Mai 2012
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Die Relevanz des Resilienz-Ansatzes für eine Theorie nachhaltiger Entwicklung
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Fridolin Brand

Die Relevanz des Resilienz-Ansatzes für eine Theorie nachhaltiger Entwicklung

16 Seiten · 4,64 EUR
(September 2009)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Fridolin Brand setzt sich mit einer weiteren Leitlinie der Nachhaltigkeit auseinander: der Resilienz. Brand versteht unter (ökologischer) Resilienz die Fähigkeit eines Systems, trotz Störungen die grundlegende Struktur und die ökosystemaren Prozesse aufrecht zu erhalten. Dieser Resilienzbegriff beruhe erstens auf einer holistischen Auffassung von Ökosystemen. Zweitens gehe dieser Resilienz-Ansatz davon aus, dass Ökosysteme in der Regel alternative stabile Zustände einnehmen und zwischen diesen wechseln können (Bistabilität). Drittens werde angenommen, dass die Dynamik eines Ökosystems durch typischerweise fünf spezifische Schlüsselvariablen beschrieben werden kann. Alle diese Konzepte seien umstritten. Zudem sei die Operationalisierung des Resilienzbegriffs schwierig. Trotz dieser Schwächen betrachtet Brand die Resilienz- Theorie als eine wichtige konzeptionelle Stütze der Nachhaltigkeitsforschung. Er spricht sich jedoch dagegen aus, die Resilienz als allgemeine Leitlinie der ökologischen Dimension zu begreifen. Stattdessen sei sie auf Ebene der Spezialkonzepte anzusiedeln, um als Konzept für das nachhaltige Management von Naturkapital zu dienen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit
Tanja von Egan-Krieger, Julia Schultz, Philipp Pratap Thapa, Lieske Voget (Hg.):
Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit
Der Autor
Fridolin Brand
Fridolin Brand Postdoktorand am Lehrstuhl Natural & Social Science Interface an der ETH Zürich in der Schweiz.