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Saturday, November 25, 2017
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Die Rolle verbraucherpolitischer Akteure bei konsumentenorientierter Kommunikation über Corporate Social Responsibility (CSR)

"Wirtschaftswissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung"  · volume 8

382 pages ·  38.00 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-89518-749-0 (May 2009 )

 
 

In Zeiten globaler Wertschöpfungsketten von Unternehmen und damit einhergehender sozial-ökologischer Problemstellungen wird die gesellschaftliche Verantwortungsübernahme von Unternehmen, d.h. ihre Corporate Social Responsibility (CSR), öffentlich verstärkt diskutiert. Auch im Konsumzusammenhang erlangt die CSR-Performance von Herstellern und Händlern zunehmende Relevanz, da viele Konsumenten Kriterien der sozialen und ökologischen Verantwortungsübernahme von Unternehmen in ihre Kaufentscheidung einbeziehen möchten. Selbst für interessierte Konsumenten ist es jedoch nicht einfach, glaubwürdige Informationen über das CSR-Engagement zu finden. Da die CSR-Kommunikation durch Unternehmen systematische Grenzen hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit und der Vergleichbarkeit aufweisen, erlangen Verbraucherorganisationen als unabhängige Dritte große Bedeutung.

Die Autorin untersucht daher speziell die Rolle der verbraucherpolitischen Akteure für die konsumentenorientierte CSR-Kommunikation. Mittels einer Akteursbefragung analysiert sie die Ziele, Strategien und Probleme der Organisationen und arbeitet Unterschiede zwischen verschiedenen verbraucherpolitischen Akteurstypen heraus - etwa bei der Beteiligung an kooperativen Maßnahmen mit Unternehmen. Auf Basis der Ergebnisse des empirischen Teils werden schließlich Handlungsempfehlungen für die verbraucherpolitischen Akteure sowie für die Unternehmen abgeleitet. Die Arbeit gibt damit umfangreiche Einblicke in die derzeitige Praxis einer CSR-orientierten Verbraucherinformationspolitik und leistet einen wichtigen Forschungsbeitrag für verbraucherpolitische Entwicklungen in Richtung eines nachhaltigen Konsums.

Journal of Consumer Policy, 3/2009 ()

"Consumers increasingly request information about the corporate social responsibility (CSR) of producers and retailers for the social and ecological problems that evolve in globalized economic value chains. Due to systematic constraints with respect to credibility and comparability of any corporate CSR-communication, consumer policy organizations gain high relevance in this field. The dissertation analyses the role of consumer policy actors for consumer oriented CSR-communication under consideration of the requirements of consumers' communication behaviour. The results are derived from a hypothesis-based empirical survey among the major consumer policy actors in Germany."

Verbraucherforschung aktuelle, Dezember 2009 ()

"Die vorliegende Publikation, die aus einem vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Forschungsprojekt hervorging, untersucht konzeptionell und empirisch die gewachsene Rolle der verbraucherpolitischen Akteure in der CSR-Kommunikation. Dazu werden nach einem einführenden Überblick über das CSR-Konzept und die Verbraucherpolitik in Deutschland zunächst die inhaltlichen und formalen Gestaltungsanforderungen an eine konsumentengerechte CSR-Kommunikation systematisiert, sowie die Erfüllung der Anforderungskriterien durch die CSR-kommunizierenden Unternehmen, aber auch durch Medienunternehmen, Meinungsplattformen, staatliche und Verbraucherorganisationen bewertet. Ergebnis: Nicht-kommerzielle Akteure wie Verbraucherorganisationen sind wegen ihrer Vertrauenswürdigkeit am besten geeignet, mit den Konsumenten über CSR zu kommunizieren. In einer standardisierten schriftlichen Befragung von 44 Organisationen, die sich am allgemeinen Konsumenteninteresse orientieren, wurden zahlreiche Hypothesen zur Relevanz der CSR-Kommunikation bei den Organisationen, zu deren diesbezüglichen Zielen, Strategien und Problemen überprüft. Daraus ergeben sich etliche Schlussfolgerungen für die weitere verbraucherpolitische Forschung, für Unternehmen und die verbraucherpolitischen Akteure. So sollten die Verbraucherzentralen und ihr Bundesverband zunächst ein einheitliches Begriffsverständnis von CSR-Kommunikation anstreben, um so beispielsweise eine konsistente Medienberichterstattung über die verbraucherpolitischen Ansprüche zu CSR zu fördern. Empfohlen wird ferner für die Formulierung konkreter Ziele eine Koordination mit den relevanten Stakeholdergruppen, beispielsweise durch eine Befragung der Mitglieder. Auch wäre zu prüfen, ob nicht das CSR-Prinzip auf die eigene Organisation anzuwenden sei."


the author
Dr. Silja Schoeneborn
Silja Schoeneborn war von 2003 bis 2007 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Marketing und Konsum an der Leibniz Universität Hannover tätig. In ihrer Forschung konzentrierte sie sich auf die Themen Corporate Social Responsibility, Verbraucherpolitik und Konsumentenverhalten. Heute ist sie Senior Consultant im Competence Center Consumer & Retail bei der internationalen Marketing- und Strategieberatung Simon-Kucher & Partners im Office Zürich.
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