Karlis Kruzs, Eriks-Andrejs Sauluns
12 Seiten · 4,73 EUR
(September 2008)
Aus der Einleitung der Herausgeber:
Kruzs und Sauluns nehmen die Abfallwirtschaft eines kleinen Landes und dort hauptsächlich die Region Riga in den Blick. Die Rohstoffbasis des Landes ist schmal, schon von daher kommt der Frage der Sekundärrohstoffe eine große Bedeutung zu. Anders als in Westeuropa spielen die Materialkosten gegenüber den Personalkosten eine viel größere Rolle. Das hebt die Bedeutung der Sekundärrohstoffwirtschaft nochmals. Neben der Anwendung materialsparender Technologien geht es um die organisierte Erfassung von Abfällen und deren Aufbereitung. Die Verfasser werben für die Annahme diese Aufgabe und machen dafür einen organisatorischen Vorschlag. Freilich stellen sich einer erfolgreichen Sekundärrohstoffwirtschaft einerseits technisch vielfach „Mengenprobleme“, während andererseits der Markt für diese Mengen aufnahmebereit sein muss. Die Sekundärrohstoffwirtschaft in Lettland muss so Qualitätskriterien des Marketing besonders beachten. Im Ganzen kann die Entwicklung, zumal die der Investitionen in den Entsorgungsbereich, noch nicht befriedigen. Die Gesellschaft, die Medien und die Nichtregierungsorganisationen sollten stärker einbezogen werden. Schon in der Schule sollte man die Umweltlehre wie auch die Müllbewirtschaftung als Lehrfach einführen.