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Monday, December 11, 2017
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Die Stellung der Handelsgenossenschaf-ten im Konzentrationsprozeß
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Die Stellung der Handelsgenossenschaf-ten im Konzentrationsprozeß

unter Berücksichtigung der damit verbundenen Ökonomisierungsanforderungen und Kommerzialisierungsgefahren

13 pages · 2.55 EUR
(February 2001)

 
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Aus der Einleitung:

Der Wettbewerbsdruck und die daraus resultierende Konzentration hat im (Einzel-)Handel in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Im Lebensmitteleinzelhandel (LEH), in dem die Konzentration traditionell bereits sehr hoch ist, haben die 10 größten Einzelhändler ihren Marktanteil von 1992 bis 1999 um 10 % von 73,7 % auf 83,7 % steigern können. Spätestens seit dem Ende 1997 erfolgten Eintritt von Wal-Mart (Weltjahresumsatz 1998/99: 137,6 Mrd. US-Dollar) in den deutschen Markt ist zu erwarten, daß die Konzentrationswelle im LEH noch eine deutliche Beschleunigung erfahren wird. Es ist in Zukunft, auch im Einzelhandel, verstärkt mit Megafusionen zu rechnen. Der 1999 vollzogene Zusammenschluß von Carrefour (Jahresumsatz 1998: 61,1 Mrd. DM) und Promodes (Jahresumsatz 1998: 63,7 Mrd. DM) zum zweitgrößten Handelskonzern der Welt dürfte nur der Anfang einer umfassenden Konzentrationswelle sein. Dies zeigen bspw. auch die im Frühsommer des Jahres 2000 allerdings erst einmal gescheiterten Gespräche bezüglich einer teilweisen oder kompletten Übernahme des weltweit drittgrößten Handelsunternehmens, der Fa. Metro (weltweiter Nettojahresumsatz 1999: 85,7 Mrd. DM), durch Wal-Mart. Als klein und übernahmegefährdet gelten in Zeiten der Globalisierung heute schon (Handels-)Unternehmen mit Jahresumsätzen unter 20 Mrd. DM.


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the author
Prof. Dr. Günter Schmid

lehrt seit 1994 an der Fachhochschule Bielefeld Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing und Handel.