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Wednesday, December 13, 2017
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Die Wende zum guten Leben

Ein Kurzcheck deutscher Wendepolitiken

"Ökologie und Wirtschaftsforschung"  · volume 103

84 pages ·  9.00 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-7316-1245-2 (October 2016 )

 
 

Deutschland hat mit der Unterzeichnung des Paris-Abkommens und der beabsichtigten Ratifizierung den weitreichenden Beschluss gefasst, bis 2050 eine weitgehend treibhausgasneutrale Lebensform zu schaffen. Die Zustimmung zu einem Vertrag, der vorsieht, weniger als anderthalb Tonnen CO2-Äquivalente pro Kopf und Jahr seiner Bevölkerung an Emissionen zuzulassen, muss mit Maßnahmen unterlegt werden, die sicherstellen, dass in den verbleibenden knapp 35 Jahren das Ziel einer Treibhausgasemissionsminderung um etwa 95% erreicht werden kann.

Die Ergebnisse des Paris-Abkommens verlangen eine Veränderung unseres Lebensstils. Ein "Weiter so" geht nicht.

Angrick stellt daher die einzelnen Wendepolitiken, die zur Erreichung der Ziele des Paris-Abkommens notwendig sind, kurz dar sowie deren Notwendigkeiten und analysiert das jeweilige Potenzial zum Scheitern. Mit diesem "Kurzcheck" soll ein Beitrag geleistet werden, der Politik zu zeigen, wo sie in bestimmten wichtigen Zukunftsfeldern steht und welche Anstrengungen (noch) zu unternehmen sind, um bestimmte Zielsetzungen zu verwirklichen.

Dieser Kurzcheck dient zu einer Positionsbestimmung und soll politischen Entscheidern helfen, mutigere und vorausschauende Beschlüsse zu fassen. Wer die nationalen Wendepolitiken allerdings derzeit betrachtet, kommt zu dem Urteil, dass noch viel zu tun bleibt. Zurzeit üben wir vielfach die erforderlichen Wendemanöver nur, täuschen sie an. Für deren Ausführung sind wir noch nicht wirklich gerüstet.

Politische Ökologie 148, Zukunftsfähiges Deutschland, März 2017, S. 131 ()

"Angrick wendet sich in der Hoffnung aufzurütteln an die gesamte Bevölkerung. Er versorgt seine Leser(innen) mit einer Flut an Informationen und Argumenten, die diese auch brauchen werden, denn er zeigt eindringlich: Das Ringen um mehr Verbindlichkeit und einen klaren Kurs in der Wendepolitik ist noch lange nicht zu Ende und nicht alle ziehen am gleichen Strang, manche - wie etwa die Automobilindustrie - wechseln gar des Öfteren die Seiten."

PS, 1/2017, S. 16-17 ()

"Überzeugt hat mich auch die kleine Schrift von Michael Angrick, der bei Metropolis eben einen «Kurzcheck deutscher Wendepolitiken» vorgelegt hat. Er ist von Haus aus Chemiker, seit 1996 beim Umweltbundesamt beschäftigt, fuhr im Dezember 2015 zur Klimakonferenz und kehrte von dort optimistisch zurück, obwohl er nicht ganz sicher ist, «ob alle Beteiligten wirklich wussten», was sie damals «in der besonderen Pariser Atmosphäre» ausgehandelt hatten. Für ihn ist klar, dass das Abkommen kein «Weiter so» zulässt, «eine Veränderung unseres Lebensstils» erfordert. Wer es mit den Beschlüssen ernst meint, muss das bisher Erreichte nun am neu gesetzten Ziel messen. Da nimmt - das schreibe ich ohne Ironie - ein deutscher Beamter seine Verantwortung wahr, zieht nüchtern Bilanz, weist auf die Defizite hin, schlägt weitere Massnahmen vor. Vorbildhaft unterwegs sei Deutschland bei der Energiewende, gute Ansätze gebe es bezüglich Ressourceneffizienz. Viel zu wenig bewegt hat sich im Agrarbereich, und beim Verkehr läuft weiterhin fast alles verkehrt. Obwohl bei Angrick nationale Anstrengungen im Zentrum stehen, ist die Zukunft global gerecht zu gestalten. Eine seiner Grafiken zeigt einen «Nachhaltigkeitskorridor», in dem sich Industrie- und Entwicklungsländer um 2050 herum treffen müssten. Auf gleichem Niveau. Eine knappe, rundum verständliche und am abgesteckten Ziel orientierte Bestandesaufnahme."




the author
Dr. Michael Angrick
Michael Angrick Michael Angrick ist promovierter Diplom-Chemiker und nach Tätigkeiten in der Industrie und einer Forschungseinrichtung seit 1996 Mitarbeiter im Umweltbundesamt. Von 2010 bis 2015 leitete er den Fachbereich „Nachhaltige Produktion und Produkte, Kreislaufwirtschaft“, seit August 2015 leitet er die Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt. [more titles]
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  • "Flut an Informationen" ...
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  • "nimmt Verantwortung ernst, zieht nüchtern Bilanz, weist auf die Defizite hin, schlägt weitere Massnahmen vor." ...
    PS, 1/2017, S. 16-17 more...
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