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Friday, August 26, 2016
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Die Zeit der Aktienanalysten
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Die Zeit der Aktienanalysten

38 pages · 5.65 EUR
(November 2007)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Michael Faust und Reinhard Bahnmüller machen genau diese Vermittlung zwischen Temporalitätsordnungen der produktionsbasierten Ökonomie und der Finanzwirtschaft zum Gegenstand ihres Beitrags. Ausgehend von Interviews mit Aktienanalyst/-innen sowie von jüngsten Verschiebungen in der Corporate Governance hin zu einer „agency logic“ argumentieren sie, dass die Auswirkungen finanzwirtschaftlicher Zeitordnungen – vor allem der Logik kurzfristig messbarer Wertsteigerungen des Marktwerts eines Unternehmens – nicht ohne Inbetrachtnahme der Besonderheiten „realökonomischer“ Unternehmenszeit verstanden werden können: Während Shareholder in der Lage sind, sich sehr kurzfristig und ohne Bezug auf die Vergangenheit des Unternehmens (oder ihre eigene) zu engagieren, stehen Unternehmensleitungen vor der Tatsache, dass ihre gegenwärtigen Entscheidungen durch vorangegangene in gewissem Maße vorstrukturiert sind. Daraus schließen Faust und Bahnmüller auf die Notwendigkeit weiterer Forschungen zu den Auswirkungen von Markt-Zeit auf die je einzelnen Unternehmen und weniger auf die produktionsbasierte Wirtschaft also solche. Damit grenzen sie sich auch von einer „sociology of finance“ ab, wie sie jüngst gefordert wird (Knorr Cetina 2007).


quotable essay from ...
Die Markt-Zeit der Finanzwirtschaft
Andreas Langenohl, Kerstin Schmidt-Beck (Hg.):
Die Markt-Zeit der Finanzwirtschaft
the authors
PD Dr. Michael Faust
Michael Faust Leiter der Forschungsgruppe „Idiome der Gesellschaftsanalyse“, Cluster EXC16 „Kulturelle Grundlagen von Integration“, Universität Konstanz, und des Forschungsprojekts „Professionelle Erinnerung an der Börse“, SFB 434 „Erinnerungskulturen“, Justus-Liebig-Universität Gießen. Arbeitsschwerpunkte: Modernisierungstheorie, Idiomatik und Performativität von Gesellschaftsanalysen, Soziologie der Finanzmärkte, Organisationssoziologie, kollektive Erinnerungspraktiken, Transformation staatssozialistischer Gesellschaften.
Dr. Reinhard Bahnmüller
Geschäftsführer des Forschungsinstituts für Arbeit, Technik und Kultur (F.A.T.K.), Tübingen und Lehrbeauftragter an der Universität Tübingen. Arbeitschwerpunkte: Industrielle Beziehungen, Tarifpolitik, Gewerkschaften, betriebliche Personalpolitik, gesellschaftlicher Wandel der Arbeit.