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Monday, May 1, 2017
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Die kulturelle Bedeutung des Fleischkonsums in Mitteleuropa – warum ist es so schwer, etwas zu ändern?
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Die kulturelle Bedeutung des Fleischkonsums in Mitteleuropa – warum ist es so schwer, etwas zu ändern?

13 pages · 2.78 EUR
(August 2014)

 
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Aus der Einleitung:

Der folgende Text unternimmt den Versuch, die Dissonanzen zwischen unterschiedlichen Handlungsleitlinien im Bereich unserer Ernährung über einen dezidiert kulturhistorischen und alltagsanalytischen Zugang zu verstehen. Die Prämisse besteht dabei darin, die menschliche, hier mitteleuropäische Ernährung in spezifisch kulturwissenschaftlicher Perspektivierung als räumlich, sozial, topografisch, klimatisch, aber v.a. historisch geformtes Phänomen zu verstehen. Besonders die kulturellen Wertzuschreibungen in Form symbolisch überhöhter, teils ritualisierter Eigenheiten der Nahrungsmittel und damit verbundene Lebensstile stehen dabei im Fokus des Erkenntnisinteresses. Denn in ihnen artikulieren sich ungeschriebene Normen und Wissensbestände, die teils in direktem Konflikt mit aktuell gültigem ernährungswissenschaftlichem Expertinnenwissen stehen. Gerade diese Dissonanzen zwischen kulturell erworbenem und tradiertem „Fleischwissen“, Expertinnenwissen und medialen Werbebildern – so die Hypothese dieses Beitrags – stellen einen wesentlichen Faktor für die Beharrung auf Fleisch in weiten Teilen der europäischen Ernährungskulturen dar.


quotable essay from ...
Nachhaltige Lebensstile
Lieske Voget-Kleschin, Leonie Bossert, Konrad Ott (Hg.):
Nachhaltige Lebensstile
the author
Dr. Manuel Trummer
Studium der Vergleichenden Kulturwissenschaft/ Volkskunde und Kunstgeschichte an der Universität Regensburg. 2005- 2008 Promotionsstipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung e.V., Thema der Dissertation: „Sympathy for the Devil. Tradition in der Popkultur.“ 2007- 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft der Universität Regensburg, seit 2011 Postdoc Assistent, aktuell Habilitation zum Thema „Landlust – Landfrust? Demografischer Wandel und Alltagskultur“ an der Universität Regensburg. Forschungsschwerpunkte: Ländliche Kulturen und Transformationsprozesse, Kulturen der populären Unterhaltung und Vergnügung, Geschichte und aktuelle Transformation europäischer Ernährungskulturen.