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Friday, April 20, 2018
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Doppelte Komplexität von Mobilitäts- und Energiewende
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Doppelte Komplexität von Mobilitäts- und Energiewende

Wirtschaftsunternehmen als Akteure der ko-evolutionären Transformation

13 pages · 2.79 EUR
(November 2015)

 
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Abstract:

Die soziotechnische Transformation der Energiewende erzeugt an verschiedenen Schnittstellen Innovations- und Exnovationsprozesse. Ein immenser Innovations-, Veränderungs- und Anpassungsdruck lastet dabei auf den Unternehmen der Energiewirtschaft und des Mobilitätssektors mit seinen hohen CO2-Einsparpotenzialen. Um die gesamte Wertschöpfungskette bedienen zu können, sind sektorenübergreifende Kooperationen in dem Transformationsprozess von besonderer Bedeutung. An einem empirischen Beispiel lassen sich erste Öffnungs- und Schließungsprozesse an der wirtschaftlich-technischen Schnittstelle von Energie- und Mobilitätssektor beobachten: Der technische Versuch, Elektromobile in intelligente Stromnetze als Speichermedium zu integrieren, bedingt eine Neudefinition von Arbeitsteilungen und technologischer Schnittstellen zwischen den beiden Sektoren. Im Umgang mit der doppelten Komplexität und den Zukunftsunsicherheiten im Transformationsprozess erweisen sich folgende Faktoren als innovationsfördernd für die Wirtschaftsunternehmen: ein geschützter Experimentierraum, eine gemeinsame Vision und eine spezifische Akteurskonstellation.


quotable essay from ...
Innovation – Exnovation
Annika Arnold, Martin David, Gerolf Hanke, Marco Sonnberger (Hg.):
Innovation – Exnovation
the author
Franziska Engels

ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der TU-Campus EUREF gGmbH, einem An-Institut der Technischen Universität Berlin. In dem Verbundprojekt „Micro Smart Grid EUREF“ im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ der Bundesregierung forscht sie zu Fragen gesellschaftlicher Akzeptanz intelligenter, dezentraler Netze sowie den institutionellen Dynamiken zwischen den Sektoren Energie, Mobilität und Digitalisierung. Franziska Engels ist außerdem Gastwissenschaftlerin in der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)