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Monday, March 27, 2017
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Durch reduzierten Fleischkonsum zu einem nachhaltigen Lebensstil?
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Durch reduzierten Fleischkonsum zu einem nachhaltigen Lebensstil?

Ein Essay über die wahrscheinliche Vergeblichkeit einer guten Idee. Zugleich ein Plädoyer für die Wahrnehmung gesellschaftlicher Realitäten im Nachhaltigkeitsdiskurs

13 pages · 2.78 EUR
(August 2014)

 
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Aus der Einleitung:

Die Idee ist gut, weil einfach und bestechend. Wir essen weniger Fleisch und senken damit die Nachfrage nach Fleisch und Fleischprodukten, so dass es keine (oder zumindest deutlich weniger) Gründe mehr gibt, nichtnachhaltige Strukturbedingungen der Fleischproduktion aufrechtzuerhalten. Wenn nur genügend Menschen aus den – vornehmlich westlich geprägten – Industriegesellschaften und den so genannten Schwellenländern, für die z.T. gigantische Fleischverbrauchszahlen pro Kopf errechnet werden, in dieser Hinsicht ihren Lebensstil ändern, kann sich ein grundlegender Strukturwandel einstellen. Die in der Intensivtierhaltung scheinbar unvermeidliche Tierquälerei könnte überwunden und die ca. 18 Prozent der für die derzeitige Erderwärmung verantwortlichen anthropogen erzeugten CO2-Emissionen, die auf die Tierproduktion zurückgeführt werden, deutlich reduziert werden . . .


quotable essay from ...
Nachhaltige Lebensstile
Lieske Voget-Kleschin, Leonie Bossert, Konrad Ott (Hg.):
Nachhaltige Lebensstile
the author
Dr. Jens Jetzkowitz
M.A. in Soziologie und ev. Theologie, 1999 Promotion in Soziologie, verschiedene Projekte in der interdisziplinären Umweltforschung, Habilitation zum Thema „Soziologisches Wissen für den Nachhaltigkeitsdiskurs. Auf dem Weg zur Ko-Evolutionswissenschaft“ (HSU Hamburg). Aktuell Vertretungsprofessor für Wirtschafts- und Organisationssoziologie an der Universität Halle. Umweltsoziologische Schwerpunkte u.a. in der Analyse von Natur-Gesellschafts-Wechselwirkungen mit Hilfe des Lebensstilansatzes.