Jörg Gude
12 Seiten · 5,12 EUR
(Dezember 2009)
Aus der Einleitung der Herausgeber:
Auch der Beitrag von Jörg Gude befasst sich mit den Spannungen innerhalb der Europäischen Währungsunion und mit den sie begleitenden Wachstumsdivergenzen. Diese haben zur Folge, dass die Geldpolitik der EZB für die schwach wachsenden Volkswirtschaften (wie insbesondere Deutschland) zu restriktiv ist. Sie führt dazu, dass die Realzinsen gerade in diesen Staaten mit schwachem Wachstum und unterdurchschnittlicher Preisentwicklung besonders hoch sind und das Wachstum weiter dämpfen. Da die EZB nur einen für alle geltenden Leitzinssatz festlegen kann, prüft Gude abschließend unkonventionelle Wege zu einer differenziert wirkenden Geldpolitik, wie z.B. eine in Teilen regionalisierte Geldpolitik und die Zulassung und Förderung regionaler Komplementärwährungen, für die er ein Beispiel aus der Weltwirtschaftskrise 1932/33 schildert.