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Monday, October 23, 2017
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Eine kurze Geschichte des Scheiterns
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Eine kurze Geschichte des Scheiterns

Oder: Warum wir wissen, dass es schlimm kommt, und trotzdem (fast) nichts ändern

28 pages · 4.55 EUR
(September 2012)

 
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Aus der Einleitung:

Der vorliegende Beitrag stellt sich die Frage, warum das Wissen über den Klimawandel, über seine negativen Folgewirkungen und über potenzielle Lösungsstrategien verfügbar und weit verbreitet ist, die Bearbeitung des Problems Klimawandel jedoch nur zögerlich und unvollständig erfolgt. Dabei wird die These vertreten, dass eine Vielzahl sogenannter sozialer Ursachen des Klimawandels existiert, die von unterschiedlichen disziplinären und theoretischen Zugängen betrachtet werden können, aber bislang noch unzureichend verstanden sind. Dies zu ändern wird eine wesentliche Forschungsaufgabe der nächsten Jahre sein, da sich die Bearbeitung eines Problems, dessen Ursachen man nicht kennt, schwierig gestaltet. Ansatzweise werden dann vier mögliche soziale Ursachen des Klimawandels beleuchtet, nämlich psychologische Dispositionen des Menschen, die durch Pfadabhängigkeiten strukturell verfestigte Dominanz eines auf fossilen Brennstoffen basierenden Technologiesystems, die (anarchische) Beschaffenheit des internationalen Systems und die dem kapitalistischen Weltsystem inhärenten Logiken und Strukturen.


quotable essay from ...
Zugänge zur Klimadebatte in Politikwissenschaften, Soziologie und Psychologie
Tamina Christ, Angelika Gellrich, Tobias Ide (Hg.):
Zugänge zur Klimadebatte in Politikwissenschaften, Soziologie und Psychologie
the author
Tobias Ide
Tobias Ide

promoviert in der Forschungsgruppe Climate Change and Security (CLISEC) zur Rolle von Diskursen für klimawandelinduzierte Gewaltkonflikte. Gleichzeitig arbeitet er als wissenschaftliche Hilfskraft am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in der Forschungsgruppe "Biofuel as Social Fuel". Von 2005 bis 2011 studierte er Politik- sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig und Nijmegen. Er ist Promotionsstipendiat der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und erhielt ein Studienstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung.

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