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Monday, November 20, 2017
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Erkenntnisse aus der Historie der englischen Wirtschaftskrisen
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Erkenntnisse aus der Historie der englischen Wirtschaftskrisen

37 pages · 6.10 EUR
(August 2010)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Auch in der Neuzeit erweisen sich Krisen als treue Wegefährten des sich etablierenden Wirtschaftssystems des Kapitalismus. Die gesellschaftliche und insbesondere die wissenschaftliche Wahrnehmung und Reflexion dieser Phänomene haben zu Postulaten Anlass gegeben, die eine immanente Krisenanfälligkeit des kapitalistischen Systems unterstellen. Ob und in welchem Maße diese These haltbar und plausibel ist, diskutiert Lars Bräutigam anhand der englischen Handelskrisen. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass überwiegend exogene Ereignisse wie Kriege, Missernten und verfehlte Eingriffe des Staates in die Wirtschaft ökonomische Krisen auslösten. Geld und Kredit stellen die Schnittstelle dar, durch die außerwirtschaftliche Ereignisse Einfluss auf die Entwicklung von Industrie, Landwirtschaft und Gütermärkten nehmen. Im Falle von Missernten sind es die Importe, die für einen Abfluss von Gold und damit zu einer Verringerung der Geldmenge führen, obwohl die höheren Lebensmittelpreise das Gegenteil erfordern würden. Hier zeigen sich schon sehr früh die Grenzen, auf die eine durch Gold gedeckte Währung stößt. Die Wahrnehmung und Verarbeitung dieser Probleme ist ein historischer Lernprozess, durch den sich das Geld- und Kreditsystem entwickelt hat.


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Bubbles, Schocks und Asymmetrien
Forschungsseminar Politik und Wirtschaft Leipzig (Hg.):
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the author
Dr. Lars Bräutigam
Lars Bräutigam

geb. 1977, Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft, Universität Linz. Er ist ein langjähriges Mitglied des Forschungsseminars "Politik und Wirtschaft". Seine wissenschaftlichen Interessenfelder sind: Theorie und Geschichte der Wirtschaft, Ethnologie, Gesellschaftstheorie sowie Utopie- und Ideologieforschung.

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