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Saturday, November 18, 2017
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Ernährung, Kultur, Lebensqualität – Wege regionaler Nachhaltigkeit

"Wirtschaftswissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung"  · volume 3

367 pages ·  38.00 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-89518-634-9 (April 2008 )

Das Buch erhielt am 15.11.2007 den Förderpreis Ernährungskultur der Universität Kassel. Der mit 5. 000 Euro dotierte Preis zeichnet jährlich innerhalb des deutschsprachigen Raums wissenschaftliche Arbeiten und praxisorientierte Projekte aus, die den Leitgedanken der Ernährungskultur entsprechen und Impulse für die Verbraucherbildung geben.

 
 

Köln, 21.5.2008. Ernährung, Kultur, Lebensqualität - Wege regionaler Nachhaltigkeit steht für Idee und Ergebnisse eines vierjährigen Forschungsprojektes, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung am Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gefördert wurde. Um Strategien für eine nachhaltige Entwicklung im Ernährungssektor zu formulieren und umzusetzen, wurden zwischen 2003 und 2007 in Ostfriesland ernährungskulturelle Praktiken, Orientierungen und Angebote untersucht. Dabei wurden sowohl ökonomische als auch kulturelle und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt und ein Forschungsansatz gewählt, der Kategorien der Kulturforschung mit der Planungs- und Aktionsmethodik betriebswirtschaftlicher Modelle verknüpft. Mit Hilfe der OSSENA-Strategie des Interpretierens, Intervenierens und Institutionalisierens konnte eine Reihe von Impulsen für die Entwicklung von Nachhaltigkeit in der Modellregion gegeben werden.

Der Band versammelt die wissenschaftlichen Beiträge, die im Rahmen des Projektes "OSSENA - Ernährungsqualität als Lebensqualität" auf öffentlichen Tagungen und Workshops an der Universität Oldenburg zwischen 2006 und 2007 vorgetragen worden sind und nicht nur die Fachdiskussion, sondern auch die Projektarbeit begleitet und gefördert haben. Zu Wort kommen sowohl die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Projektes selbst wie auch eingeladene Referentinnen und Referenten, die aus ihrer fachdisziplinären Perspektive das Projekt beleuchten. Im Sinne des ausdrücklich ernährungskulturell ausgerichteten Projektes sind neben den Wirtschaftswissenschaften kulturwissenschaftliche, philosophische, historische, soziologische, theologische, geographische und pädagogische Positionen vertreten, die das Feld (nachhaltige) Ernährungskultur als Querschnittsaufgabe beleuchten. In den Sektionen "Kulturelle Identität und Vertrautheit", "Regionalität und Transparenz", "Alltagsadäquatheit und Kompetenz" werden neben den Beiträgen externer Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis auch die Ergebnisse des Projektes präsentiert.

Journals für Generationengerechtigkeit? (JfGG), 1-2013, S. 38-40 ()

"Um Möglichkeiten, Ansatzpunkte, Strategien und Schwierigkeiten für eine Wende hin zu einer "nachhaltigen Ernährungskultur" (S. 13) geht es in dem Buch "Ernährung, Kultur, Lebensqualität: Wege regionaler Nachhaltigkeit". Die Beiträge des Sammelbandes entstanden im Rahmen der Abschlussveranstaltungen des Forschungsprojekts "OSSENA - Ernährungsqualität als Lebensqualität", ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes und von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gemeinsam mit zahlreichen Partnern von 2003-2007 durchgeführtes Modellprojekt in der Region Ostfriesland. Ziel des Projekts war es einen "ernährungskulturellen Wandel" (S. 14) zugunsten der Nachhaltigkeit im Bereich der Ernährung in der Region Ostfriesland anzustoßen und anhand der Erfahrungen replizierbare Strategien für einen solchen Wandel abzuleiten. Dafür wurden die Ernährung betreffende Handlungsweisen von Akteuren auf Anbieter- und Nachfrageseite interpretiert, die Akteure durch Interventionen in ihre routinierten Handlungsweisen zum Überdenken ihrer Praktiken angeregt und die neu entstandenen Praktiken anschließend institutionalisiert (vgl. S. 18). In dem Band werden in 18 wissenschaftlichen Texten Idee und Ergebnisse des Projektes präsentiert, und das Thema nachhaltige Ernährungskultur wird von Autoren aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen beleuchtet."

Umweltjournal, http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/rezensionen/14160.php ()

Ernährung ist ein in hohem Maße kulturell geprägter Bereich des menschlichen Alltags. Was wir essen, wie wir essen und welche Bedeutung damit verbunden sind, ist kulturell geprägt und wird in alimentären Praktiken (re)produziert.

Diese Annahmen ziehen sich durch den ganzen Band, der den dritten Teil der Reihe "Wirtschaftswissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung" bildet. Die Beiträge wurden im Rahmen des Projektes "OSSENA - Ernährungsqualität als Lebensqualität" auf Tagungen und Workshops an der Universität Oldenburg von beteiligten Wissenschaftlern und externen Referenten vorgetragen. Das Forschungsprojekt fand in den Jahren 2003 bis 2007 in Ostfriesland statt, untersuchte ernährungskulturelle Praktiken, Orientierungen und Angebote und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Kulturforschung wurde hier mit betriebswirtschaftlichen Modellen so kombiniert, dass der rote Faden "nachhaltige Ernährungskultur" stets im Auge behalten wurde.

Auch die auf den ersten Blick so unterschiedlich wirkenden Beiträge der Referenten gehen zwar von Standpunkten der Philosophie, Soziologie, Geographie oder Pädagogik aus, fokussieren aber das Ernährungskulturelle gleichermaßen. Titel wie "Erst das Fressen, dann die Moral?", "Zum A. zählen alle Landbewirtschaftungsformen, die auf die Anwendung von Mineraldüngern, chemischen Pflanzenschutzmitteln (biologische Schädlingsbekämpfung) sowie Futtermittelzusätzen verzichten.Alternativer Landbau zwischen Aldi und Wochenmarkt" oder "Ernährung als Dimension sinnlicher Erfahrung" repräsentieren eine Alltagsnähe, die sich neben wissenschaftlichem Fundament in den gut verständlich geschriebenen Texten wieder findet. Und die ersten beiden Schritte der OSSENA - Strategie kann der Leser sogar selbst aktiv mitverfolgen: erst interpretieren, dann intervenieren. Die Institutionalisierung als dritter Schritt ist dann vielleicht gar nicht mehr nötig.




the authors
Prof. Dr. Reinhard Pfriem
Reinhard Pfriem ist Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung und Betriebliche Unternehmenspolitik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. [more titles]
Prof. Dr. Thorsten Raabe
Thorsten Raabe 1955, seit 2000 Lehrstuhl für Absatz und Marketing an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, zuvor ab 1996 Lehrstuhlvertretung ebenda. Zahlreiche Funktionen in der regionalen und überregionalen Wirtschaft und Leitung des von der Volkswagen AG finanzierten Graduiertenprojektes „Markenkultur und Unternehmenskultur“. [more titles]
Prof. Dr. Achim Spiller
Achim Spiller 1964, seit April 2000 Universitätsprofessor am Institut für Agrarökonomie der Georg August Universität Göttingen, Lehrstuhl „Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte“. Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für „Agrarpolitik“ und Vorsitzender des Kuratoriums der QSGmbH Deutschland. [more titles]
Dr. Irene Antoni-Komar
Irene Antoni-Komar Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitan­din am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftlehre, Unternehmensführung und Betriebliche Umweltpolitik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. [more titles]
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