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Tuesday, January 23, 2018
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Finanzmärkte im keynesianischen makroökonomischen Gesamtmodell

Kritik, Modifizierung und Erweiterung der traditionellen Integration von Geld- und Wertpapiermarkt

professorial dissertation

336 pages ·  32.80 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 3-89518-210-9 (May 1999 )

 
lieferbar in stock
 

In dieser Arbeit wird an eine lange Reihe von grundsätzlich kritischen Arbeiten zur Liquiditätspräferenz, zur Wertpapiernachfrage und zur Übertragung monetärer Impulse innerhalb des IS-LM-Modells angeknüpft sowie eine stringente Einbeziehung des Wertpapiermarktes in die keynesianische Makrotheorie aufgezeigt.

Im Zentrum der Arbeit stehen einige fundamentale Bausteine der theoretischen Makroökonomie. Untersucht und modifiziert werden die moderne Geldnachfragetheorie, die Überführung von Strom- in Bestandsgrößen in einem Gleichgewichtsmodell, die mikroökonomischen Ansätze der Geldhaltung und der Investitionsgüternachfrage. Darüber hinaus werden diejenigen zentralen Aspekte neoklassischer und keynesianischer bzw. monetaristischer und postkeynesianischer Modelle kritisch untersucht und erweitert, auf denen die Argumente der jeweiligen wirtschaftspolitischen Empfehlungen im wesentlichen beruhen. Nicht zuletzt wird das keynesianische Standardmodell einer kritischen Revision unterzogen, um Fehlinterpretationen und Mißverständnisse aufzuzeigen sowie Modifikationen und Erweiterungen vorzunehmen.

Aufgrund der vorgestellten Modellierung des Wertpapiermarktes ist auch die Frage nach Erweiterungen von Wertpapiermärkten und deren Interpretation im IS-LM-Modell neu zu beantworten. Durch die explizite Spezifikation des Wertpapiermarktes lassen sich nun die monetären Wirkungen einer Geldmengenerhöhung genauer analysieren. Gerade die in jüngster Zeit zu erkennende Verbindung von Kreditmarkttheorie und makroökonomischer Theorie weist ebenfalls in diese Richtung. Die öffentlich geführte Diskussion um den shareholder value und die Entwicklung der Aktienkurse in Industrieländern spricht in dieser Hinsicht für sich und ist bester Beleg für die Notwendigkeit einer allgemeinen Umorientierung und breiten Akzeptanz für Ansätze aus dieser Richtung.