Metropolis-Verlag | Gemeinwohlmodernisierung
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Freitag, 3. September 2010
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Birger P. Priddat

Gemeinwohlmodernisierung

Social capital, Moral, Governance. 13 Essays

221 Seiten · 22,00 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 3-89518-562-0 (Dezember 2006)

 
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Beschreibung

Eine soziale Marktwirtschaft ist, zumindest zur Hälfte, gemeinwohlorientiert. Im Reformgeschäft beginnt man von einer Zivil- oder Bürgergesellschaft zu reden, die immer mehr Aktivitäten, die wir dem Staats zuordneten, selber übernimmt. Das wird in Kategorien des Sozialkapitals thematisiert. Wir befinden uns längst in einer Gemeinwohlmodernisierungsphase, deren verschiedene Aspekte das Buch einfängt (Sozialkapital, Sozialreform, Stiftungen, Bildung, Gewerkschaften etc.).

Inhalt

  • Wie Bürger und Sozialstaat besser kooperieren können. Einige grundlegende Gedanken
  • Gemeinsinn als soziales Kapital. Bürgergesellschaft als Kooperationsprojekt
  • Zivilgesellschaft durch Vertrauen. „Third party enforcement“ und „credible commitments“
  • Zivilisierungsfortschritte. Demokratisierung der Wissensgesellschaft und professioneller Staat
  • Governance im Wandel. Weniger Staat, mehr Zivilgesellschaft?
  • Sozialstaatstransformation. Von der Umverteilung zur Investition
  • Benevolenzeffizienz: Stiftungsmodernisierung
  • mit Tim Göbel: Bürgergesellschaft als Lösung?
  • Gewerkschaften und Innovation. Das soziale Kapital der Solidarität
  • Corporate Cultural Responsibility
  • Bildungsgutscheine als Gerechtigkeitsund Allokationsinstrument
  • Nachhaltigkeitsökonomie eines Gemeinwesens: Humankapital und Wirtschaftswachstum. Skizze einer neuen Investitionspolitik in Bildung in Deutschland
  • Verantwortung, Fairness, Dynamik: Verschiebungen der Gemeinwohlmatrix

dem Verlag bekannte Rezensionen (Auszüge)

Zeitschrift für Politikwissenschaft 03/2007, S. 908 ()  [ nach oben ]

"Priddat diskutiert verschiedene Ansätze von Zivilgesellschaft, aktiver Bürgergesellschaft, Sozialkapital und Governance aus der Perpsektive der Politischen Ökonomie und sucht sie für die Reform des deutschen Sozialstaats fruchtbar zu machen. Unter der Überschrift der Gemeinwohlmodernisierung entwirft er die Idee eines virtuellen Staates, der sich auf Kernkompetenzen konzentriert und alle übrigen Aufgaben an die Gesellschaft redelegiert, die dann in einem Netzwerk von bürgerschaftlicher Selbstorganisation zu erledigen sind. Hierfür müsse sich Deutschland von seinem staatspaternalistischen Demokratie- und Gerechtigkeitsverständnis verabschieden, fordert Priddat. ... Welche Rolle Stiftungen und Gewerkschaften in diesem Transitionsprozess spielen und wie 'eine neue Logik sozialer Institutionen' aussehen müsste, sind weitere Themen seiner Essays."


Der Autor
Prof. Dr. Birger Priddat
Birger Priddat seit Herbst 2007 Präsident der Universität Witten Herdecke. Volkswirt und Philosoph, lehrte zuvor an der Zeppelin University gGmbH in Friedrichshafen. Bis 2004 Stiftungslehrstuhl für Volkswirtschaftslehre und Philosophie an der Universität Witten/Herdecke. Mitherausgeber der Buchreihen "Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie" und "Institutionelle und evolutionäre Ökonomik" im Metropolis-Verlag. [weitere Titel]
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