Maria Funder
37 Seiten · 6,10 EUR
(März 2006)
Aus der Einleitung der Herausgeber:
Maria Funder diskutiert die Ausblendung der Geschlechterverhältnisse in der Wirtschaftssoziologie. Am Beispiel der Haushaltsökonomie beschreibt sie die Verengung gängiger Betrachtungen durch eine Vernachlässigung der Geschlechterperspektive oder durch eine Beschränkung auf ökonomische Rationalitätsannahmen, der sie eine institutionalistische Sichtweise entgegenstellt. Da jedoch auch der derzeitige Institutionalismus in ihren Augen nicht geeignet ist, die Geschlechterdimension adäquat zu erfassen, plädiert sie für eine Theorieneuentwicklung, die sowohl die Akteursperspektive als auch die strukturierende Rolle von Konventionen und Institutionen einschließt.