Caroline Gerschlager, Ina Paul-Horn (Hg.)
318 Seiten · 29,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 3-89518-315-6
(November 2000)
Beschreibung
In der vorliegenden Publikation geht es um einen Perspektivenwechsel im Zusammenhang mit dem Geld. Ausgangspunkt ist ein paradoxer Befund: Einerseits spielt das Geld in der Gesellschaft eine wesentliche Rolle und der Einfluß des Geldes auf die Gesellschaft ist durch seinen allgemeinen Charakter gekennzeichnet; andererseits ist aber der Diskurs, der über das Geld geführt wird, ebenso wie auch seine Reflexion in der orthodox-ökonomischen Theorie auf seine rein ökonomische Funktion beschränkt.
Fragen, denen sich eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing widmete, die gemeinsam von der BASF und dem Umweltbundesamt Ende Januar 2006 veranstaltet wurde.Ein erster Zugang zu der Frage welchen Beitrag die Chemie zur nachhaltigen Entwicklung leisten kann, eröffnet sich anhand von praktischen Erfahrungen: Einsatz erneuerbarer Rohstoffe als Rohstoffbasis, inhärente Produktsicherheit, Produktoptimierung zur Steigerung der Energieeffizienz für Mobilität, Potential der weißen Biotechnik und Verwendung von spezifischen Katalysatoren, Chemical Leasing zur Integration in der Wertschöpfungskette. Was ist aus den Erfahrungen hinsichtlich der Verbreitung derartiger Beispiele im großen Stil zu lernen? Welche Hemmnisse stehen einer weiten Verbreitung entgegen und wo sind Ansatzpunkte dafür, diese abzubauen?
Nachhaltige Chemie - dabei geht es zum einen weiterhin um die Begrenzung der Risiken und den Gefährdungsabbau. Zum anderen kommt nunmehr gleichbedeutend die bisher weniger beachtete Nutzenseite hinzu, nämlich der Beitrag der Chemie zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz, zum Übergang zu erneuerbaren Rohstoffen und zu nachhaltigen Konsummustern und Lebensstilen. Es geht darum, diese bisher getrennten Diskussionsstränge zusammenzubringen. Es ergeben sich weitreichende Herausforderungen und Aufgaben für die relevanten Akteure in der chemischen Industrie und den übergreifenden Wertschöpfungsketten.
Inhalt