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Friday, July 1, 2016
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Gesundheitsförderung als Strategie vorsorgenden Wirtschaftens
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Bettina Knothe

Gesundheitsförderung als Strategie vorsorgenden Wirtschaftens

19 pages · 4.50 EUR
(December 2012)

 
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Aus der Einleitung:

Diese Auswahl politikwirksamer internationaler Übereinkünfte zu Gesundheit bieten gute konzeptionelle Anknüpfungspunkte, die Politikfelder Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit strategisch miteinander zu verbinden. Aus politischer und wissenschaftlicher Perspektive kommt vielen Lesenden sicherlich an dieser Stelle sofort ins Bewusstsein, wie unbeweglich globale und nationale Aushandlungsprozesse für entsprechende neue gesellschaftliche Übereinkünfte, vor allem unter den herrschenden ökonomischen Rahmenbedingungen, sind. Trotzdem: Die Kriterien für einen neuen Gesellschaftsvertrag, wie sie der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen in seinem Hauptgutachten "Welt im Wandel" (WBGU 2011)1 aufgestellt hat, laden mich dazu ein, zu schauen, welches Umsetzungspotenzial das Konzept des Vorsorgenden Wirtschaftens für Gesundheitsförderung bieten kann. In diesem Sinne ist es mein Ziel, in diesem Text Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz vor dem Hintergrund zweier Ansätze innerhalb des Konzepts des Vorsorgenden Wirtschaftens zu beleuchten: (a) der Theorie der (Re)Produktivität und (b) dem Konzept der integrativen Produkte von Sorgeleistungen. Dies unternehme ich aus mehreren Perspektiven. Zunächst skizziere ich den knappen, aber für meine weitere Argumentation in diesem Text relevanten Gedankengang einer genderanalytischen historischen Interpretation von Gesundheit und Körper (1). Anschließend fasse ich einige zentrale Unterschiede zwischen der derzeitigen gesundheitspolitischen Strategie der Prävention und dem Konzept der Gesundheitsförderung zusammen (2). In einem dritten Schritt werde ich der Frage nachgehen, inwieweit zentrale Aspekte des dem Leitbild der Gesundheitsförderung zugrunde liegenden Konzepts der Salutogenese (re)produktive Elemente für eine nachhaltige und vorsorgende Gesundheitswirtschaft darstellen können (3). Im Anschluss werde ich die Politikstrategien zur Gesundheitsförderung in Bezug auf die These der Asymmetrien innerhalb von Sorgesituationen diskutieren. Dies verbinde ich mit dem Anliegen, Anknüpfungspunkte für eine ressourcenorientierte Gesundheitsförderung zu finden, die eine vorsorgende und kooperative Gesundheitswirtschaft der integrativen Produkte statt der Ökonomisierung von Sorgetätigkeiten ermöglicht (4). Im Ausblick schließlich beschreibe ich auf der Basis des vorangegangenen Argumentationsgangs und an dem Theoriekonzept der (Re)Produktivität orientierte Ideen für an Vorsorge und Nachhaltigkeit orientierte Gesundheitsförderung (5).


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Wege Vorsorgenden Wirtschaftens
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the author
Dr. rer. nat. Bettina Knothe
Bettina Knothe *1963, Dipl.-Biologin, selbstständig tätig mit Forschung, Beratung und Training. Arbeitsschwerpunkte: Nachhaltigkeit und kultureller Wandel, Eigenständige Regionalentwicklung, Nachhaltigkeit und Gesundheitsförderung sowie Gender in Umwelt-und Naturwissenschaften, Gendersensibilisierung und -training.