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Friday, November 24, 2017
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Griechenlands Staatsschuldenkrise

ca. 220 pages ·  28.00 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-7316-1297-1 (December 2017 )

 
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Noch vor gut zehn Jahren schien es unwahrscheinlich, dass ein aus dem Gleichgewicht geratener Staatshaushalt eine Finanzkrise auslösen könnte. Eher sah man die Ursachen für Finanzkrisen in überhitzten Immobilien-, Kapital- oder Geldmärkten. "Staatsschuldenkrise", das ist ein Begriff, der seit Ausbruch der jüngsten Finanzkrise häufig in einem Atemzug mit Griechenland genannt wird. Die staatliche Überschuldung eskalierte in den letzten Jahren aber nicht nur dort, auch andere Länder in Europa wie auch weltweit waren davon betroffen. Griechenland erlebt seit dem Jahr 2009 seine tiefste und schwerste Krise der Nachkriegszeit. Die Frage stellt sich, ob sie hausgemacht ist oder durch externe Faktoren verursacht wurde.

Das Buch beschäftigt sich mit dieser Frage, aber auch mit den folgenden fünf Themenbereichen:

(i) Inwieweit lassen sich die Hintergründe der Krise zurückverfolgen?

(ii) Was waren die Auslöser der Krise im Jahr 2009?

(iii) Wie war der Verlauf dieser Krise seit ihrem Ausbruch?

(iv) Ist Griechenlands Staatsschuldenkrise eine Krise ohne Perspektive?

(v) Welche Schritte haben bisher zur Eindämmung der Krise geführt?

Immer wieder wird behauptet, dass in Griechenland seit Ausbruch der Staatsschuldenkrise nur wenige Strukturverbesserungen umgesetzt werden konnten. Dies gilt aber nicht für alle Bereiche, denn zu den wichtigsten Maßnahmen in Griechenland gehörten die Reformen der öffentlichen Verwaltung, des Pensionssystems, des Arbeitsmarkts und des Bankensystems. Besonders bemerkenswert ist die Haushaltsentwicklung des Staates: Im Jahre 2009 betrug das Defizit mehr als 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. 2016 hat Griechenland dagegen einen Haushaltsüberschuss von 0,7 Prozent erwirtschaftet, ähnlich wie Deutschland. Das wäre ohne tiefgreifende Verwaltungsreformen nicht möglich gewesen, an denen der Autor seit Ende 2011 als Wirtschaftsberater des IWF mitwirkt.


the author
Dr. Reimund Mink
arbeitete bis 2011 als Senior Advisor in der Hauptabteilung Statistik der EZB. Er war Mitglied der Advisory Expert Group zur Revision des 2008 SNA und des IWF Government Finance Statistics Committee zur Revision des GFSM 2014. Zudem war er an der Revision des ESVG 2010 beteiligt und war Leiter der Eurostat/EZB-Arbeitsgruppe Pensionen. Seit 2011 ist Reimund Mink als Wirtschaftsberater der EZB und des IWF in Griechenland, Jordanien und Serbien tätig. [more titles]
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