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Monday, December 18, 2017
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Guanxi Capitalism in China

The role of private enterprises and networks for economic development

"Economic Studies on Asia"  · volume 11

414 pages ·  44.80 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-89518-925-8 (July 2012 )

 
 
This book sets out to analyze the socio-economic structures behind a variety of capitalism that relies heavily on traditional (and insofar out-dated) institutions, especially networks, for its success. The specifics and advantages of business networks for small firms are well established in the literature but it rarely refers to China. It is argued that although similarities exist, Chinese networks are different to their European counterparts and therefore play a more prominent role for the Chinese economic system than networks elsewhere do. Here, personal relations are not separated into a private and a business sphere or exchanged by contractual, and in Western thinking more rational, means of doing business. Personal relations expose comparative efficiency as they are chosen as the most capable instrument for the private sector in China which makes the system as successful as we can observe today. Therefore, this book will scrutinize the specific socio-economic environment of private firms and their networks in China, thereby dissecting a new form of Capitalism that extrapolates traditional institutions for its economic success and survival instead of supplanting and overwriting traditional socio-economic structures. This challenges Weber's distinction between rational and traditional behavior and redefines the boundaries of economy, society and culture in a new way.
Portal für Politikwissenschaft, veröffentlicht am 21.03.2013, abgerufen am 25.04.2013. ()

"In China ist das Vertrauen generierende Netzwerk persönlicher Beziehungen ("Guanxi") besonders ausgeprägt und spielt eine große Rolle im Wirtschaftsleben, weshalb das chinesische Wirtschaftssystem auch als Guanxi? oder Netzwerk?Kapitalismus bezeichnet wird. Die Merkmale und Vorzüge geschäftlicher Netzwerke für kleine, in kapitalistischen Strukturen agierende Firmen sind bereits recht gut erforscht, aber kaum auf den asiatischen Staat seit der wirtschaftlichen Öffnung bezogen worden. Susanne Rühle untersucht die spezifisch sozioökonomische Umwelt von in China ansässigen privaten Firmen und ihre Netzwerke. Dabei versucht sie auf induktivem Wege eine neue Art des Kapitalismus zu finden, die die traditionellen chinesischen Institutionen mit den neuen kapitalistischen Strukturen in Einklang zu bringen vermag. Im ersten Teil ihrer Arbeit legt sie die theoretische Grundlage, indem sie auf den American Institutionalism rekurriert. Sie berücksichtigt vor allem auch den China stark prägenden institutionellen Wandel, den nach ihrer Ansicht die Theorie von Kathleen Thelen und James Mahoney gut widerspiegelt. Im zweiten Teil widmet sich die Autorin der chinesischen Wirtschaftstransformation seit 1978. Der netzwerkbasierte chinesische Kapitalismus unterscheidet sich deutlich von westlichen Ausformungen derselben Wirtschaftsweise, aber auch in sich ist der Guanxi?Kapitalismus nicht homogen, sondern variiert zwischen den chinesischen Regionen, so lautet ein Ergebnis ihrer Untersuchung. Die familienbasierten Entrepreneurs treibe nicht nur der Wunsch nach dem Schutz der nahen Verwandten an, sondern auch die über finanziellen Reichtum definierte Reputation derselben. Wie Rühle betont, fordere die chinesische Wirtschaftsform Max Webers Unterscheidung zwischen rationalem und traditionellem Verhalten heraus und stelle die festgesetzten Grenzen zwischen Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur infrage."


the author
Dr. Susanne Rühle
Susanne Rühle hat Volkswirtschaftslehre sowie Bibliothekswesen in Frankfurt am Main und Economics an der New School of Social Research in New York studiert. Von 2007 bis Ende 2011 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für VWL, insb. Wirtschaftstheorie von Prof. Dr. Dres. h.c. Bertram Schefold an der Goethe Universität in Frankfurt. Zur Zeit ist sie als Beraterin in der Konzernstrategie der Deutschen Bahn tätig.
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