Metropolis-Verlag | Hayeks Kritik an der Rationalitätsannahme und seine alternative Konzeption
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Freitag, 3. September 2010
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Christoph Sprich

Hayeks Kritik an der Rationalitätsannahme und seine alternative Konzeption

Die Sensory Order im Lichte anderer Erkenntnistheorien

"Hochschulschriften" · Band 97

Dissertationsschrift

312 Seiten · 36,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-660-8 (März 2008)

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Beschreibung

Die Wirtschaftswissenschaft geht normalerweise davon aus, daß sich Menschen perfekt rational verhalten. Sollte diese Annahme nicht stimmen, dann müßten viele Aussagen von Ökonomen auf den Prüfstand!

Der Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek hat deshalb deutlich darauf hingewiesen, daß sich die Wirtschaftswisenschaft auch mit verhaltenstheoretischen Grundlagen beschäftigen muss. In seinem erkenntnistheoretischen Buch "The Sensory Order" skizziert er, wie Wahrnehmung und Denken funktionieren. Dabei stellt er den Menschen zwar als durchaus eigeninteressiert und zielgerichtet dar - nicht jedoch als perfekt rational. Er zeigt, wie rationales Verhalten erst durch die kontinuierliche Sammlung von Erfahrungen möglich wird.

Christoph Sprich vergleicht die Erkenntnistheorie Hayeks mit modernen und verbreiteten erkenntnistheoretischen Ansätzen verschiedener Wissenschaftsdisziplinen und versucht dabei, eine Konzeption programmbasierter Rationalität zu skizzieren. Die Arbeit stellt den "homo oeconomicus", einen wesentlichen Ausgangspunkt der heutigen Wirtschaftswissenschaft in Frage und versucht auf der Grundlage der Überlegungen Hayeks den Ansatz für eine Alternative anzubieten.


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Der Autor
Dr. Christoph Sprich
Christoph Sprich geboren 1974, studierte Volkswirtschaftslehre in Freiburg. Nach einer Diplomarbeit über Walter Eucken und Friedrich August von Hayek beschäftigte er sich mit den erkenntnistheoretischen Grundlagen der Wirtschaftswissenschaft, besonders mit der Kritik Hayeks an der Rationalitätsannahme. Am Walter Eucken Institut beschäfitgte er sich mit ordnungspolitischen Reformvorschlägen in der BRD. Heute arbeitet er als Referent für Forschungs- und Innovationspolitik beim Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI).
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