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Tuesday, January 16, 2018
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Homines Oeconomici

Wissen und Erkenntnis in Ökonomik und Ökonomie

"Institutionelle und Evolutorische Ökonomik"  · volume 41

243 pages ·  28.00 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-89518-931-9 (July 2013 )

 
 

Was ist Ökonomik und was tut Ökonomik? Dies sind die grundlegenden Fragen dieser Untersuchung, in deren Fokus das für die Ökonomik zentrale Modell des Homo oeconomicus steht. Dieses Modell und seine Annahmen werden anhand des neuesten Standes der Forschung überprüft, wobei die Ergebnisse der Verhaltens-, Neuro-, Institutionen- und der experimentellen Ökonomik sowie der Wirtschaftssoziologie, ebenso wie relevante Ergebnisse der soziologischen und psychologischen Forschung berücksichtigt werden. Aus all diesen Perspektiven wird das Modell bisher regelmäßig kritisiert, doch fehlt eine übergreifende Bewertung der Implikationen. Eine solche Zusammenführung der unterschiedlichen Ansatzpunkte der Kritik bildet den ersten Teil dieser Untersuchung. Der zweite Teil widmet sich der Betrachtung des Homo oeconomicus als eines der zentralen handlungs- und erkenntnisleitenden Modelle der Neuzeit und der Frage, welche Aspekte von Welt in einer ökonomisch geprägten Epistemologie in den Vordergrund treten.

Umfassend geprüft wird die Belastbarkeit der grundlegenden Annahmen des Modells. Die Ergebnisse der neueren Forschung belegen, dass viele der ursprünglich mit dem Modell verbundenen Annahmen kritisch zu bewerten sind. Homines oeconomici zeigt auf, dass viele für das Modell jedoch verzichtbar sind. Im Kern verbleiben lediglich drei für das Modell unabdingbare Annahmen. Das Modell des Homo oeconomicus ist ein letztlich kontingentes Erklärungsmodell, das auf eine spezifische Art Situationen beschreibt, die auch anders greifbar wären. Dass es sich hierbei um eine Reduktion der Rezeption von Welt auf einen bestimmten Aspekt hin handelt, die als Abstraktion nur in spezifischen Situationen und nur unter gewissen Annahmen Gültigkeit beanspruchen kann, darauf weisen Ökonomen immer wieder hin. Als epistemisches Konzept prägt das Modell jedoch auch Lebenswirklichkeiten und lebenswirkliche Perspektiven, in denen der Verweis auf die Kontingenz und Artifizialität der Annahmen regelmäßig verloren geht. Das Buch fragt danach, was für eine Welt es ist, die durch das Modell beobachtbar wird.


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