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Saturday, November 18, 2017
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Ist die Hayek’sche Gerechtigkeitskonzeption zeitgemäß?
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Ist die Hayek’sche Gerechtigkeitskonzeption zeitgemäß?

23 pages · 4.21 EUR
(November 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Felix Arglist greift die Frage nach dem Fundament sozialpolitischer Verteilungen auf und thematisiert damit den im Raum schwebenden Legitimationszwang sozialpolitischer Entscheidungen. Allen voran sind es die liberalen Vertreter der Ökonomik, die einer gerechtigkeitsethischen Sozialstaatsbegründung kein Vertrauen schenken und sich zur Begründung ihrer Position auf Bruchstücke der Hayek'schen Theorien beziehen. In seiner komprimierten Darstellung der zugrunde liegenden Gerechtigkeitskonzeption weist der Autor auf wesentliche Bruchstellen hin, die aus heutiger Sicht eigentlich auch für die Anhänger des Sozialphilosophen Hayek deutlich sichtbar sein müssten. Sind Gleichverteilungen immer gerecht bzw. Ungleichverteilungen ungerecht? Führt Ungleichheit zu Wachstum und Wohlstand? Solche Fragen sind nicht einfach zu beantworten und benötigen eine grundlegende Überprüfung. Grundsätzlich besteht das Ziel dieses Beitrages in der Darstellung der Gerechtigkeitstheorie Hayeks sowie in der empirischen Überprüfung seiner Konzeption im Hinblick auf Ungleichheit und Wirtschaftswachstum. Die Grundlage seiner liberalen Gerechtigkeitsanschauung bilden das Begriffspaar "Spontane Ordnung" und "Soziale Evolution". Diese Termini dienen als essentielle Kriterien für Gerechtigkeit, und sie haben weitreichende praktische Konsequenzen für Institutionen. Nach der Erläuterung des Hayek'schen Begriffspaares folgt die Auseinandersetzung mit dessen Freiheitstheorie, welche nicht nur eine notwendige Voraussetzung für das Verständnis spontaner Ordnungen darstellt, sondern auch grundlegend für Hayeks Einstellung zu Marktgerechtigkeit und sozialer Gerechtigkeit ist. Ein Blick in die aktuelle empirische Literatur prüft die Hayek'sche These, der zufolge Ungleichheit positiv auf das allgemeine Einkommensniveau wirkt und materiellen Wohlstand erzeugt.


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Booms, Busts und blinde Flecken
Forschungsseminar Politik und Wirtschaft (Hg.):
Booms, Busts und blinde Flecken
the author
Felix Arglist

geb. 1985, ist Student des Masterstudienganges „Volkswirtschaftslehre“ (mit der Spezialisierung „Entwicklungsökonomie“) an der Universität Leipzig und arbeitet als wissenschaftliche Hilfskraft am hiesigen Institut für Öffentliche Finanzen und Public Management. Der Autor ist seit zwei Jahren Mitglied des Forschungsseminars „Politik und Wirtschaft“.