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Dienstag, 22. Mai 2012
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Kapitalismuskritik als Ideologiekritik
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Nils Goldschmidt und Bernhard Neumärker

Kapitalismuskritik als Ideologiekritik

Der Freiburger Ansatz des „Ordo-Kapitalismus“ als sozialwissenschaftliche Alternative zum Laissez-Faire-Approach

24 Seiten · 6,44 EUR
(Dezember 2008)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

Nils Goldschmidt und Bernhard Neumärker grenzen in ihrem Beitrag die Schule des Ordoliberalismus klar von marktradikalen Ansätzen ab. Grundlegendes Merkmal des Ordoliberalismus ist nach Goldschmidt und Neumärker seine ideologiekritische und so gegenüber gesellschaftlichen Interessengruppen neutrale Ausrichtung. Damit einher geht eine integrative Gesellschaftspolitik, die weder einem Dualismus „Markt – Staat“ noch einem Gegenüber von Wirtschafts- und Sozialpolitik das Wort redet, sondern versucht, die jeweiligen Spannungsfelder durch eine aufgeklärte, an den Interessen der Bürger ausgerichtete Gesellschaftsordnung zu überwinden. Vor diesem Hintergrund sind nach Ansicht von Goldschmidt und Neumärker deshalb die in der öffentlichen Diskussion erkennbaren Tendenzen sowohl zu einer Privatisierung sozialer Belange als auch zu einer Politisierung marktorientierter Prozesse als verfehlt zu betrachten.


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zitierfähiger Aufsatz aus ...
Kapitalismus
Hubert Hieke (Hg.):
Kapitalismus
Die Autoren
Prof. Dr. K. J. Bernhard Neumärker
K. J. Bernhard Neumärker Professor für Wirtschaftspolitik mit Schwerpunkt Ordnungspolitik in der Abteilung für Wirtschaftspolitik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Mitglied des Centre for Security and Society an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg [weitere Titel]
Dr. Nils Goldschmidt
Nils Goldschmidt Jg. 1970, Forschungsreferent am Walter Eucken Institut, Freiburg i. Br. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte des ökonomischen Denkens, Ordnungsökonomik, Wirtschafts- und Sozialpolitik, Wirtschaftsethik. [weitere Titel]