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Sunday, January 21, 2018
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Konfliktfreiere Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit -  ein Baustein der Familienpolitik-Lehre
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Konfliktfreiere Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit - ein Baustein der Familienpolitik-Lehre

9 pages · 2.23 EUR
(February 2001)

 
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Aus der Einleitung:

Das Handlungsfeld Sozialpolitik hat mit einer im Grunde schon sehr früh auch durch Ansätze einer (sozialstaatlichen) Gesellschaftspolitik erweiterten Sicht eine lange Tradition. Der durch diese Festschrift zu Ehrende hat sich über Jahrzehnte immer wieder aufschlußreich und anregend nicht nur mit der praktischen Sozialpolitik, sondern gerade auch mit deren daran anknüpfenden wissenschaftlichen Durchdringung (i.S. der wissenschaftlichen Sozialpolitik bzw. Sozialpolitik-Lehre) befaßt. Dabei hat W.W. Engelhardt seinen Kollegen nicht selten die Anstrengung des Begriffs bei methodologischen, erkenntnistheoretischen und sozialphilosophischen „Ausflügen“ abverlangt, zugleich aber auch insbesondere den jüngeren immer wieder, gestützt auf eine immense Literaturkenntnis, verdeutlicht, auf welchen Schultern und in welchen Denktraditionen sie stehen, auch wenn ihnen das oft kaum bewußt ist. Eine wichtige Orientierungsgröße war für ihn die anthropologische Fundierung der am Weisserschen Lebenslagebegriff orientierten Sozialpolitik und Sozialpolitik-Lehre, wobei er stets die kritizistische Betrachtungsweise mit der ihr entsprechenden Gemeinwohlkonzeption (im Unterschied zu einem bei Weisser ebenfalls nachweisbaren eher umfeldorientierten und letztendlich materialistischen Forschungsansatz eindeutig sozialwissenschaftlicher Art) vertreten hat. In dem Bemühen auch um die wissenschaftlichen Grundlagen der Sozialpolitik hat W.W. Engelhardt in jüngster Zeit zugleich die besorgte Frage (wieder) aufgegriffen, ob die Fundamente dieses Politikgebiets und der darauf bezogenen Disziplin fest genug gefügt sind und sich auf Dauer nachhaltig vertreten lassen. Manche Entwicklungen an deutschen Universitäten lassen diese Sorge nur allzu berechtigt erscheinen.


quotable essay from ...
the author
Prof. Dr. Max Wingen
Max Wingen

Ministerialdirektor a.D., Hon.Prof. für Bevölkerungswissenschaft und Familienpolitik an der Universität Konstanz (zuvor an der Universität Bochum), 1980-1991 Präsident des Statistischen Landesamtes Baden-Württenberg, dort auch Aufbau und Leitung der Familienwissenschaftlichen Forschungsstelle, zuletzt bis Ende 1994 Abteilungsleiter des Bundesministeriums für Familie und Senioren.