Peter Koslowski
21 Seiten · 4,87 EUR
(Januar 2007)
Aus der Einleitung des Herausgebers:
Peter Koslowski zeigt in seinem Beitrag auf, warum es in der Sozialen Marktwirtschaft Konsensillusionen gibt und welche Probleme sich daraus ableiten lassen. Er geht dabei von der Überlegung aus, dass Konsens ein hohes Gut ist und dem Dissens vorzuziehen ist, da kein Mensch von einem anderen Menschen bestimmt sein möchte. Gleichzeitig besteht jedoch Privatrechtsautonomie, welche die Marktwirtschaft begründet. Danach soll jeder auf dem Markt nach seinem Willen und seinen Fähigkeiten handeln und mit anderen freien Subjekten kontrahieren können. Modifiziert der Staat diese Privatrechtsautonomie, so muss er in der Modifikation durch Konsens der Betroffenen legitimiert sein. Dies ist jedoch daher nicht möglich, da sie jedem Bürger ein Veto-Recht gewährt, das er ausbeuten und somit einen fiskalischen Konsens verhindern könnte. Auf diesen Grundüberlegungen analysiert er die gesetzliche Rentenversicherung in der Sozialen Marktwirtschaft.