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Monday, October 23, 2017
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Lobbyarbeit, Protest und ungleiche Teilhabe
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Lobbyarbeit, Protest und ungleiche Teilhabe

Nichtregierungsorganisationen und soziale Bewegungen in der internationalen Klimapolitik

11 pages · 2.70 EUR
(September 2012)

 
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Aus der Einleitung:

In diesem Beitrag sollen Veränderungen innerhalb der Zivilgesellschaft, die sich in den letzten Jahren im Politikfeld "internationale Klimapolitik" ergeben haben, beschrieben werden. Dabei wird auf die zunehmende Fragmentierung der Zivilgesellschaft Bezug genommen, die auch aus den Enttäuschungen des langsam voranschreitenden Politikprozesses in der internationalen Klimapolitik resultiert. Dies hat zu einer verstärkten Politisierung und Radikalisierung dieser Organisationen geführt, die in der Konferenz in Kopenhagen im Jahr 2009 ihren Höhepunkt fand und sich seitdem weiterhin verstetigt. Dem gegenüber stehen NGOs, die sich in den Politikformulierungsprozess auf internationaler Ebene einbringen und durch Lobbying versuchen, die Positionen der eigenen Regierungen zu beeinflussen. Sie betrachten die internationale Ebene als einzige oder zumindest als sehr bedeutende Ebene zur Findung politischer Lösungen. Die unterschiedlichen Ansätze und Strategien der AkteurInnen sollen in diesem Beitrag beleuchtet werden. Abschließend soll auf die erschwerten Bedingungen für Organisationen aus so genannten Entwicklungs- und Schwellenländern Bezug genommen werden.


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the author
Melanie Müller

*1984, hat Diplom-Politikwissenschaft an der Universität Potsdam studiert mit dem Schwerpunkt Internationale Umwelt- und Klimapolitik. Sie promoviert am Fachbereich Soziologie der Freien Universität Berlin über die Auswirkungen der internationalen Klimakonferenz in Durban auf die südafrikanische Klimabewegung und wird über ein Stipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.