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Sunday, November 19, 2017
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Monetäre Produktionstheorie bei Marx und Keynes
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Monetäre Produktionstheorie bei Marx und Keynes

44 pages · 6.69 EUR
(November 2013)

 
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Aus der Einleitung:

Obwohl ökonomische Krisen ständige Begleiter des kapitalistischen Wirtschaftssystems sind, scheinen die Analysen und Erklärungsansätze sowohl in der öffentlich-medialen Debatte als auch in der gängigen Wirtschaftswissenschaft bisher eher mangelhaft zu sein. Diese Defizite der Interpretation ökonomischer Krisenerscheinungen wurden einmal mehr durch die Finanzkrise im Jahre 2007ff. – welche sich zur schwersten Weltwirtschaftskrise seit der Great Depression in den 1930er Jahren entwickelte – illustriert. Während die wechselseitige Bedeutung und Abhängigkeit der oft als getrennte Sphären dargestellten Real- und Finanzwirtschaft im Zuge dieser Entwicklungen sichtbar wurde, verblieben die Erklärungsansätze der vorherrschenden neoklassischen Theorie hingegen in den altbekannten Deutungsmustern. Fehlerhafte Wirtschafts- oder Geldpolitik, kurz Staatsversagen, wurde als Krisenverursacher herausgestellt. Dabei ist nicht nur die Begrenzung auf exogene Krisenursachen, die endogene oder gar systemimmanente Krisenmomente nicht zulässt, problematisch. Vielmehr, so wird im Zuge dieses Beitrages aufgezeigt, erschweren bereits die methodologischen Grundlagen eine adäquate Krisenerklärung. Die theoretischen Fundamente der Mainstream-Theorie, das Postulat der Neutralität des Geldes und der daraus resultierenden Dichotomie von Finanz- und Realwirtschaft auf Grundlage einer tauschvermittelten Ökonomie, werden daher einer grundsätzlichen Kritik unterworfen. Hierfür wird im Folgenden der Entwurf einer monetären Produktionswirtschaft nach Marx und Keynes der Mainstream-Theorie entgegengesetzt. Darauf aufbauend wird die Bedeutung des Geld- und Kreditsystems für die kapitalistische Ökonomie aus Marx'scher und Keynes'scher Perspektive beleuchtet und eine Verknüpfung zu den gegenwärtigen kapitalistischen Wirtschaftskrisen hergestellt.


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Forschungsseminar Politik und Wirtschaft (Hg.):
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the author
Karsten Müller

geb. 1986, ist Student des Masterstudienganges "Volkswirtschaftslehre (Economics)" an der Universität Leipzig. Er arbeitet zudem als studentische Hilfskraft am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Leipzig und ist Mitglied des Forschungsseminars "Politik und Wirtschaft".