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Sunday, December 17, 2017
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Monopolare Weltordnung

Zur Sozioökonomie der US-Dominanz

2. · 238 pages ·  19.80 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 3-89518-284-2 (April 2000 )

Sach- und Personenregister

 
lieferbar in stock
 

Das Ende der Sowjetunion hat die Logik der sozialen Situation, in der Menschen in Alltag und in der Öffentlichkeit handeln, weltweit grundlegend geändert. Die USA sind als Sieger im Systemwettbewerb nicht mehr durch eine andere Macht mit globaler Reichweite eingeschränkt. Ihre Wirtschaftsdoktrin, der "Washington-Consensus", wird seither weltweit durchgesetzt. Ihre mediale Hegemonie liefert dazu via CNN und MTV, über Hollywood und Coca Cola die alltägliche Begleitmusik.

Das Buch erörtert unter anderem folgende Fragen:

  • Warum musste die kommunistische Planwirtschaft den Systemwettbewerb verlieren?
  • Warum ist mit dem Verschwinden der Systemkonkurrenz in den demokratisch regierten Marktgesellschaften der Anreiz verloren gegangen, Arbeitslosigkeit, Armut und andere soziale Probleme durch Politik und Kooperation zu verringern.
  • Warum ist die Einführung der Marktwirtschaft von Ostdeutschland bis in die Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion gescheitert oder nur unter großen wirtschaftlichen Verlusten zustande gekommen? Wie hätte ein besserer Übergang gelingen können?
  • Warum gefährdet die weltweit durchgesetzte Geltung der Wirtschafts-Doktrin des "Washington-Consensus" die Entwicklung in den armen und reichen Ländern?
  • Auf welchen Grundlagen beruht die monopolare Machtentfaltung der USA? Verfügt die Europäische Union über die Ressourcen, die Macht der USA zu begrenzen? Wie steht die Idee des Dritten Weges zur US-Dominanz?
  • Gibt es theoretisch begründete und historisch geläuterte Utopien, die der monopolaren eine multipolare Weltordnung und dem Einerlei der herrschenden Wirtschafts-Doktrin einen "Post-Washington-Consensus" kultureller und institutioneller Vielfalt entgegensetzen.

Einleitung
Was es zu entdecken gilt
Der Schlüssel: Der sozioökonomische Kontext oder die Logik der sozialen Situation

1989 - Ende des Systemwettbewerbs
Der Fall der Mauer - seine sozioökonomischen Folgen
Warum die Planwirtschaft unterliegen musste

Vom Plan zum Markt
Agenda zur sozioökonomischen Rekonstruktion Zentral- und Osteuropas
Lehren aus der Transformation

Integration und Desintegration
Ein sozioökonomischer Kontext für ein zivilisiertes Europa
Regionale (Nicht-)Kooperation und EU-Erweiterung

Arbeitsgesellschaft
Zur Standortdiskussion
Geht der Gesellschaft die Arbeit aus?

1999 - Monopolare Weltordnung
Der Washington-Consensus und kein Ende
Von der Bipolarität zur monopolaren Weltordnung

Epilog: Zurück in die Zukunft

Register

Die Zeit, 27.07.2000 ()

"... Auf originelle Weise durchleuchtet Matzner das Netzwerk der amerikanischen Dominanz. Er nennt es 'Netz der monopolaren Weltordnung' und beschreibt, wie sich die einzelnen Machtbereiche wechselseitig stärken. Anhand der Kernkompetenzen, der 'militärisch technologischen', der 'monetär industriellen' und der 'ideologisch medialen', entwirft der Autor ein beeindruckendes Bild koordinierter Machtausübung: die Zuwächse im Rüstungsetat bei gegebenem Vorsprung, der Dollar als Weltgeld, der es den USA erlaubt, über ihre Verhältnisse zu leben, Zahlungsbilanzdefizite durch den Druck von Dollar zinsfrei auszugleichen, und die ideologische Hegemonie, die über ein globales Netzwerk von Promotion, Notationen, Belohnungen und Publikationswegen erreicht wird. Matzner analysiert, mit welchen Mitteln einfachste Welterklärungen mit einem Höchstmaß an wissenschaftlicher Darstellungskunst zum Mainstream globaler Glaubenssätze verdichtet wurden. Diese Passagen führen zu erschreckenden Einblicken Einblicken in die Indoktrinationsanfälligkeit von Gesellschaften mit verfassungsmäßig garantierter Freiheit der Wissenschaft und der Medien. ...

Der Autor bleibt nicht bei der Analyse stehen, er erörtert Elemente eines Post Washington Consensus, der die Wohlstandssteigerungen einer globalen Wirtschaft mit der Sozioökonomie europäischer Kultur kompatibel machen könnte. ... Matzner hat ein Buch vorgelegt, das die Gegenwart übersichtlicher macht."

Wirtschaft und Gesellschaft, 3/2000, S. 451-454 ()

"... Wirkt das Buch anfangs etwas fragmentarisch, so schließt sich nach der Lektüre des Bandes der inhaltliche Kreis. Die verschiedenen analysierten Bereiche der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung in den neunziger Jahren formen ein Gesamtbild einer neokonservativen Hegemonie in Wirtschaft und Politik, mit negativen gesamtwirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen. Egon Matzners Beitrag geht aber über eine Kritik der 'monopolaren Weltordnung' hinaus. Er offeriert zahlreiche Ansatzpunkte für die Erarbeitung eines alternativen Entwicklungsmodells. Damit bildet das Buch zugleich ein Forschungsprogramm für die erste Dekade des neuen Jahrhunderts."


the author
Prof. Dr. Egon Matzner
Egon Matzner zuletzt Fellow am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt. Zuvor Professor für Finanzwissenschagt an der TU in Wien. Verstorben am 15.9.2003. [more titles]
known reviews by the publisher
  • Werkstattblätter 4/20000
  • Campus. Zeitung dr Universität Erfurt, 26. Mai 2000
  • Pro Zukunft, 4/2000, Rubrik 440
  • Wissenschaftliche Nachrichten (Bm für Bildung, Wissenschaften und Kultur, Österreich), 07/08/2000,
  • "Matzner hat ein Buch vorgelegt, das die Gegenwart übersichtlicher macht." ...
    Die Zeit, 27.07.2000 more...
  • "Damit bildet das Buch zugleich ein Forschungsprogramm für die erste Dekade des neuen Jahrhunderts." ...
    Wirtschaft und Gesellschaft, 3/2000, S. 451-454 more...
  • Kurier, Wien 08.09.2000
  • Berliner Debatte Initial 1/2001, S. 179-180
  • Zeitschrift für Politikwissenschaft 4/2001, S. 1865
  • Junge Freiheit, 23.02.2001
  • Conturen, 4/2000, S. 120
  • Die Brücke 117 1/2001, S. 50-52
  • Internationale Zeitschrift für internationale Politik 4/2001
  • Europäische Rundschau 1/2002, S. 147-150
  • WeltTrends. Zeitschrift für internationale Politik, Herbst 2002, S. 153-155
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