Hans-Michael Trautwein
30 Seiten · 5,15 EUR
(November 2008)
Aus der Einleitung:
Der vorliegende Aufsatz beleuchtet einige der neoklassischen Elemente in der Konzipierung des schwedischen Wohlfahrtsstaats. Um den Bezugsrahmen herzustellen, wird zunächst die Grundkonzeption des Schwedischen Modells skizziert. Danach folgt die Betrachtung wesentlicher Beiträge in der Reihenfolge dreier Generationen. Zur ersten Generation, deren Wirkungsphase von den 1890er Jahren bis in die Zwischenkriegszeit reicht, gehören Wicksell und Cassel. Zur zweiten Generation zählen Lindahl, Myrdal und Ohlin mit ihren Beiträgen aus den 1920er und 1930er Jahren. Die dritte Generation besteht aus Lundberg, Rehn und Meidner, die insbesondere in den 1940er und 1950er Jahren die einschlägigen Debatten prägten.