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Monday, March 27, 2017
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Ökonomische Instrumente zur Senkung des Fleischkonsums
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Ökonomische Instrumente zur Senkung des Fleischkonsums

11 pages · 2.58 EUR
(August 2014)

 
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Aus der Einleitung:

Die Preise für Fleischerzeugnisse sind in der Vergangenheit immer weiter zurückgegangen. Während der Anteil der Ausgaben für Fleischerzeugnisse an den gesamten Konsumausgaben 1973 noch bei gut 4 Prozent lag, sind es heute ca. 2 Prozent (Statistisches Bundesamt 2011). Ursächlich für die gesunkenen Preise sind insbesondere Effizienzgewinne durch die Industrialisierung der Landwirtschaft. Die niedrigen Preise für Fleischerzeugnisse resultieren aber auch daraus, dass viele Kosten nicht von den Herstellerinnen und Konsumentinnen, sondern von der Gesellschaft insgesamt und zukünftigen Generationen getragen werden – und nicht zuletzt zu Lasten der Tiere gehen. Diese „externen Kosten“, die v.a. durch die hohe Belastung von Böden durch Stickstoffüberschüsse und den Anbau von Monokulturen entstehen, spiegeln sich derzeit nicht in den Preisen für Fleischprodukte wider. Dies kommt besonders den industriellen Fleischproduzentinnen zugute, da die ökologischen Betriebe kostenaufwändige Umwelt- und Naturschutzauflagen erfüllen müssen (vgl. den Beitrag von Wunder in diesem Band), die zwar die externen Kosten senken, jedoch zurzeit meist nur über einen höheren Preis kompensiert werden können. Bei einer Einbeziehung der externen Kosten in die Preisgestaltung würde dieser Kostenvorteil für die industrielle Fleischproduktion wegfallen.


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the author
Damian Ludewig
Diplom-Volkswirt, seit 2008 Geschäftsführer des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS). Vertretung des FÖS im Sprecherinnenrat der Klima-Allianz und im Kuratorium des Instituts solidarische Moderne. Von 2010 bis 2012 nebenberuflich an der Universität Lüneburg als Lehrbeauftragter tätig. Beim FÖS Beschäftigung mit der Ökologisierung der Finanzpolitik in Deutschland und Europa. [more titles]