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Tuesday, September 26, 2017
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Ökonomische oder soziale Logik?
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Ökonomische oder soziale Logik?

Soziologische Arbeitsmarkttheorien im Vergleich

48 pages · 7.26 EUR
(September 2015)

 
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Aus der Einleitung:

Arbeitsmärkte bilden in modernen Gesellschaften das zentrale Feld, auf dem individuelle und kollektive Lebenschancen festgelegt werden. Insbesondere im Zuge der flexibilisierenden Reformen des deutschen Arbeitsmarktes, ist in der Soziologie das Interesse an der Erforschung dieses Motors gesellschaftlicher Ungleichheitsproduktion deutlich gestiegen. So gibt es mittlerweile eine Vielzahl von empirischen Studien, die sich mit den sozialen Folgen von Flexibilisierungsprozessen beschäftigen – z.B. für Erwerbsverläufe, Haushalte, Familien oder auch die gesamte gesellschaftliche Ungleichheitsstruktur. Die Frage nach den Ursachen von Arbeitsmarktstrukturen – also danach, welche ökonomischen und sozialen Faktoren ursächlich für das Zustandekommen einer bestimmten Positionsstruktur sind – wird in der arbeitsmarktsoziologischen Debatte gegenwärtig jedoch kaum thematisiert. Vor diesem Hintergrund hat der vorliegende Beitrag zwei Ziele: Einmal soll ein Überblick über soziologische bzw. im weiteren Sinne sozialwissenschaftliche Analysen erarbeitet werden, die implizit oder explizit zu den Ursachen von Ungleichheitsstrukturen am Arbeitsmarkt Stellung nehmen und sich dabei im Anschluss an die Diskussion um die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses auf Fragen der Vermarktlichung und Prekarisierung beziehen. Zweitens geht es darum, die vorliegenden Ansätze danach zu befragen, ob sie ökonomische oder soziale Logiken als dominantes Moment für die Erklärung von Arbeitsmarktstrukturen sehen. Alle nachfolgend präsentierten Texte sind einem sozio-ökonomischen Erklärungsprogramm verpflichtet; das Verhältnis von ökonomischen und soziologischen Kategorien ist aber jeweils ganz unterschiedlich gestaltet.


quotable essay from ...
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