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Wednesday, November 22, 2017
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Ölsandgewinnung und -verarbeitung

Technologie – Ökonomie – Umweltaspekte

"Ökologie und Wirtschaftsforschung"  · volume 73

2. Auflage · 186 pages ·  26.80 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-89518-935-7 (July 2012 )

 
lieferbar in stock
 

Angesichts wachsender Schwierigkeiten bei der Erschließung neuer konventioneller Erdölvorkommen hängt die Deckung des weltweit steigenden Ölbedarfs von der Erschließung unkonventioneller Ölvorkommen wie Ölsande, Schwerstöl und Ölschiefer ab. Ausgehend von Schätzungen über die Gesamtvorkommen an unkonventionellen Ölvorkommen wird in diesem Band näher auf die Methodik der Ölsandreserven- und Ressourcenbestimmung durch die kanadischen Behörden eingegangen. Aufbauend auf die Darstellung der verschiedenen Fördertechnologien des bergbaulichen Abbaus und der In-situ Gewinnung wird nach der Wirtschaftlichkeit und den zukünftigen Ausbauplänen der Ölsandproduktion gefragt. Aufgrund der deutlich gesunkenen Kosten und der förderlichen staatlichen Rahmenbedingungen stellt die Ölsandproduktion bei dem gegenwärtigen Ölpreisniveau ein einzelwirtschaftlich hochprofitables Geschäft dar, so dass große Teile der Ölsandvorkommen heute als Reserven zu klassifizieren sind. Die hohen Gewinne haben zur Folge, dass die Ölsandgewinnung seitens der Ölkonzerne zunehmend als gleichwertige Alternative zur konventionellen Ölförderung betrachtet wird. Mit der geplanten Verfünffachung der Ölsandförderung bis zum Jahr 2022 wird Kanada in den nächsten 15 Jahren zu einem der weltweit wichtigsten Ölförderländer aufsteigen.

Die Ölsandproduktion ist gegenwärtig mit erheblichen Umwelteffekten verbunden, insbesondere mit beträchtlichen CO2-Emissionen. Die Arbeit untersucht die verschiedenen technologischen und umweltpolitischen Optionen zur Internalisierung der externen Kosten. Da die kanadische Regierung bislang keine Maßnahmen für eine wirkungsvolle Anlastung der Umweltkosten ergriffen hat, besitzt die Ölsandindustrie derzeit kaum Anreize, technologische Optionen weiterzuentwickeln und zu nutzen. Eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie der Nutzung der unkonventionellen Ölsandvorkommen muss Anreize liefern, die CO2-Abtrennung und ‑Speicherung mit Nachdruck zu verfolgen.

Geosciences Actuel, 2/2008 ()

Das Buch des Energie-Ökonomen Martin Meyer-Renschhausen beleuchtet und untersucht neben Technologie und Ökonomie insbesondere die Umweltaspekte der Ölsandgewinnung und -verarbeitung.

BWK - Das Energie-Fachmagazin, 6-2008, S. 58 ()

"Angesichts der wachsenden Schwierigkeiten bei der Erschließung neuer konventioneller Erdölvorkommen hängt die Deckung der weltweit steigenden Nachfrage von der Erschließung unkonventioneller Ölvorkommen wie Ölsande, Ölschiefer und Schwerstöl ab. Ausgehend von Schätzungen zur Gesamtverfügbarkeit unkonventioneller Ölvorkommen wird in diesem Band auf die Methodik der kanadischen Behörden zur Bestimmung der Ölsandreserven eingegangen. Aufbauend auf Fördertechnologien für einen bergbaulichen Abbau und eine In-situ-Gewinnung werden die Wirtschaftlichkeit und künftige Ausbaupläne für die Ölsandproduktion diskutiert. Aufgrund deutlich gesunkener Kosten und günstiger staatlicher Rahmenbedingungen ist die Ölsandproduktion beim gegenwärtigen Ölpreisniveau ein hochprofitables Geschäft, so dass große Teile der Ölsandvorkommen inzwischen als Reserven zu klassifizieren sind. Mit der geplanten Verfünffachung der Ölsandförderung bis zum Jahr 2022 wird Kanada in den nächsten 15 Jahren zu einem wichtigen Ölförderland aufsteigen.

Die Ölsandproduktion ist zurzeit mit erheblichen Umwelteffekten verbunden, insbesondere mit beträchtlichen CO2-Emissionen. Da die kanadische Regierung bisher keine Maßnahmen für eine wirkungsvolle Anlastung der Umweltkosten ergriffen hat, gibt es für die Ölsandindusthe kaum Anreize, technologische Optionen weiterzuentwickeln und zu nutzen.

Erdöl-Förderer ohne Risiko

19.07.2011 von Ulrich Hanke
...Ebenso äußerst empfehlenswert ist das Buch Ölsandgewinnung und -verarbeitung (Metropolis-Verlag, 2007) von Martin Meyer-Renschhausen, Professor für Energiewirtschaft an der Hochschule Darmstadt, das ich heute auf den Tisch bekommen habe. Natürlich ist das Zahlenwerk darin nicht mehr brandaktuell, dafür lässt auch dieses Buch wirklich keine Frage offen. Meiner Erachtens ist es etwas technisch als das Buch von Gates, dafür aber noch faktenreicher.
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the author
Prof. Dr. Martin Meyer-Renschhausen
Martin Meyer-Renschhausen Prof. Martin Meyer-Renschhausen is an Energy Economist and teaches Energy Management and Energy Economics at the University of Applied Sciences Darmstadt, Germany. He has several publications and has written books on energy economics amongst others “Strategies and Instruments to promote Energy Efficiency in Germany” and “Economics of Oil Sand Production”. [more titles]
known reviews by the publisher
  • Internationale Nukleare Informations-System (INIS), FIZ Karlsruhe DE026042678
  • Geosciences Actuel, 2/2008 more...
  • BWK - Das Energie-Fachmagazin, 6-2008, S. 58 more...
  • Umweltjournal http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/rezensionen/13753.php
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