Thomas Dürmeier
16 Seiten · 4,16 EUR
(September 2006)
Aus der Einleitung:
Arbeitslosigkeit, Wettbewerbsfähigkeit oder Wirtschaftswachstum bestimmen die Presseschlagzeilen. Bei der Erklärung dieser gesellschaftlichen Herausforderungen greifen Ökonomen auf abstrakte Begrifflichkeiten und mathematische Modelle zurück, die überwiegend dem neoklassischen Paradigma entspringen. Auch Studierende der Wirtschaftswissenschaften verlieren das Vertrauen, mit dieser herrschenden Theorieschule überzeugende Antworten zu finden und die gesellschaftliche Realität zu entschlüsseln. Seit dem Jahr 2000 engagieren sich Studierende, Intellektuelle und Professoren in der Protestbewegung Autisme-Économicie, um gegen den wissenschaftlichen Autismus der Mainstream-Ökonomik zu intervenieren und eine „Postautistische Ökonomik“ einzufordern.