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Saturday, May 26, 2018
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Probleme und Perspektiven des Übergangs vom Umlageverfahren auf Formen des Kapitaldeckungsverfahrens
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Probleme und Perspektiven des Übergangs vom Umlageverfahren auf Formen des Kapitaldeckungsverfahrens

20 pages · 3.99 EUR
(January 2015)

 
I agree with the terms and conditions, especially point 10 (only private use, no transmission to third party) and accept that my order cannot be revoked.
 
 

Abstract:

This article reviews the idea of a transition from the pay-asyou-go to a funded pension system. I compare the main characteristics of each system, namely rates of return, risks and administrative costs, and discuss the specific problems related to a transition. Probably, a mixed system works best, but given the large volume of the existing pay-asyou-go system in Austria and Germany, there is limited room for establishing a funded pillar. A stable development of the existing system has to be achieved, in particular through an increase of the retirement age.

Aus der Einleitung:

Die gravierende Änderung der demografischen Struktur in vielen Staaten – die Alterung der Gesellschaft – macht die zukünftige Finanzierung des öffentlichen Pensionssystems zu einem Dauerthema der politischen Debatte. Etwa bis zur Jahrtausendwende wurde dabei vor allem unter den Ökonomen die grundsätzliche Diskussion über die Systemfrage geführt: Sollte man vom Umlage- auf das Kapitaldeckungsverfahren umsteigen? Nach meinem Eindruck ist diese Umstiegsdiskussion nun jedenfalls in Deutschland und Österreich großteils abgeklungen und die Beibehaltung des etablierten Systems steht weitgehend außer Streit. Allerdings bleiben noch genügend Probleme und Unsicherheiten, wie die Parameter des Umlageverfahrens festzulegen sind, um in Zukunft akzeptable Pensionsleistungen finanzieren zu können.

Dieser Beitrag, der sich mit dem Übergang von Umlage- auf das Kapitaldeckungsverfahren beschäftigt, hat daher zu einem gewissen Grad einen historischen Charakter. Dennoch ist es interessant und auch lehrreich, einen Rückblick auf die Argumente vorzunehmen, die für oder gegen einen solchen Übergang angeführt wurden. Man erkennt dabei, wie zeitgebunden Einsichten manchmal sind. Ich werde in den nächsten beiden Abschnitten eine ökonomische Charakterisierung und einen Vergleich der beiden Verfahren vornehmen. Der Abschnitt 4 ist der Umstiegsdiskussion gewidmet. Im 5. Abschnitt werden Erfahrungen mit den Systemen dargestellt, den Abschluss bilden einige Schlussfolgerungen.


quotable essay from ...
Reformen und ihre politisch-ökonomischen Fallstricke
Martin Held, Gisela Kubon-Gilke, Richard Sturn (Hg.):
Reformen und ihre politisch-ökonomischen Fallstricke
the author
Prof. Dr. Johann K. Brunner

geb. 1951, Dr. techn. und Dr. rer. soc. oec. – Professor für Volkswirtschaftslehre (Finanzwissenschaft) an der Johannes Kepler Universität Linz. Arbeitsschwerpunkte: Ökonomische Theorie der Sozialpolitik, Steuertheorie, Mikroökonomie.