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Saturday, April 29, 2017
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Prosumentenkooperation

Geschichte, Struktur und Entwicklungschancen gemeinschaftsorientierten Wirtschaftens in der Ernährungswirtschaft am Beispiel der Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften

"Theorie der Unternehmung"  · volume 63

232 pages ·  26.80 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-7316-1239-1 (November 2016 )

 
 
Können Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften einen Beitrag zur Transformation der Ernährungswirtschaft leisten? Was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den vielfältigen genossenschaftlichen Ansätzen, die in den letzten Jahrzehnten Veränderungen beim Umgang mit der Lebensmittelversorgung erreichen wollen? Foodcoops, Solidarische Landwirtschaft, Mitgliederläden und vor allem Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften werden einander in ihren Ausprägungen und Besonderheiten gegenübergestellt und die Vielfalt innovativer genossenschaftlicher Ansätze wird auf diese Weise hervorragend veranschaulicht. Der Rückblick auf die Geschichte der Konsumgenossenschaften zeigt, dass nach dem Prinzip der produktiven Plünderung die verschiedenen historischen und aktuellen Ansätze für erfolgreiches gemeinschaftliches Wirtschaften viel mehr voneinander lernen können, als dies gegenwärtig geschieht. Das gilt besonders für die Weiterverfolgung und Umsetzung der Prosumentenidee. Indem Menschen Produktion und Konsumtion durch kollektives Handeln miteinander verbinden und aufeinander abstimmen, ergeben sich vielfältige Perspektiven für eine stärkere Souveränität bei der Erzeugung und Nutzung von Lebensmitteln. Die Rückabwicklung der Enteignungsprozesse durch die Globalisierung kann so erfolgreich auf den Weg gebracht werden, indem die Versorgung nicht mehr vorwiegend fremdbestimmt erfolgt, sondern verstärkt durch gemeinschaftliche Selbstversorgung vonstattengeht. Auch wenn mit der Konzentration auf die Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften und die Prosumentenkooperation nur ein ausschnitthafter Blick auf die Potenziale genossenschaftlichen Handelns geworfen wird, macht das Buch Mut, dem genossenschaftlichen Wirtschaften wieder mehr Raum bei der Gestaltung unserer Lebensverhältnisse einzuräumen.
B&B Agrar. Die Zeitschrift für Bildung und Beratung. 2/2017, S. 38 ()

"Wenn Menschen Produktion und Konsumtion von Lebensmitteln durch kollektives Handeln miteinander verbinden und aufeinander abstimmen, ergeben sich vielfältige Perspektiven für eine stärkere Souveränität bei ihrer Erzeugung und Nutzung. Am Beispiel der Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften werden Geschichte, Struktur und Entwicklungschancen gemeinschaftsorientierten Wirtschaftens vorgestellt. ... Das Buch macht Mut, dem genossenschaftlichen Wirtschaften wieder mehr Raum bei der Gestaltung unserer Lebenssverhältnisse einzuräumen."

P.S., 31.3.2017 ()

"Womit wir zur Gegenwart, zum zweiten Buch wechseln: «Prosumentenkooperation» von Burghard Flieger. Auch hier werden die Wurzeln erwähnt, wenn «Geschichte, Struktur und Entwicklungschancen gemeinschaftsorientierten Wirtschaftens» im Ernährungsbereich ausgeleuchtet werden. Konsumvereine starteten ihre Versuche «als Kinder der Not» meist klassisch genossenschaftlich. «Eine bescheidene Renaissance erfuhr die Idee in den achtziger Jahren mit der Gründung zahlreicher Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften.» Von diesen geht der dort über Jahrzehnte forschend und beratend tätige Autor in seiner Studie aus. Er kennt und benennt Tücken dieser Unternehmensform, weist praxisbezogen auf sie hin. Vor allem aber zeigt er Chancen und Möglichkeiten, die sich mit ihr «für eine langfristige verantwortungsvolle Umstrukturierung der Landwirtschaft in Richtung kontrollierter ökologischer Erzeugung» eröffnen. Mit bunten Porträts - inklusive Fotos - führt er Beispiele gestuft vor, vom kleinen Laden über regional vernetzte Projekte bis hin zu Modellen allseitig verbindlicher solidarischer Landwirtschaft.

Zeitschrift für das gesamte Genossenschaftswesen 2017, S. 62-64 DOI 10.1515/zfgg-2017-0008 ()

"... legt Burghard Flieger eine grundlegende und sorgfältig durchgeführte Analyse der Funktionsweise, Entwicklung und zukünftigen Potenzialen der Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften vor, die eingebettet wird in neuere Entwicklungen der Prosumentenidee. Stichworte sind hier Prosumer, Ko-Produktion, Do-it-your-self, McDonaldisierung, interaktive Wertschöpfung, Podutzung, Commons-based Peer Production etc. Dabei gelingt die klare Bestimmung potenzieller und differenzierter genossenschaftlicher Beiträge in diesem Bereich. Sehr anschaulich werden historische Rückblicke genutzt, um die heutigen, neueren Entwicklungen einzuordnen und zu kennzeichnen. Flieger kann zugestimmt werden, wenn er seine Ausführungen als Hommage an die EVGs als Pioniere sowohl für die Weiterentwicklung der Genossenschaftsidee als auch für die Transformation der Ernährungswirtschaft hin in Richtung nachhaltiger Strukturen kennzeichnet. Nachdrücklich aufmerksam macht er allerdings auch auf die Ambivalenz der Bewertung der derzeitigen Entwicklung der EVGs hinsichtlich der genossenschaftlichen Prinzipien (erfolgreich) sowie der Neugründungen (spärlich, vor allem im Vergleich zur Solidarischen Landwirtschaft oder auch zu Energiegenossenschaften).

Diese Publikation richtet sich an alle - Wissenschaftler, Studierende wie Praktiker - die sich für die "Geschichte, Struktur und Entwicklungschancen gemeinschaftsorientierten Wirtschaftens" interessieren und ist nachdrücklich zu empfehlen."



UmweltBriefe, März 2017, S. 22 ()

"Die vielfältigen Ansätze zur gemeinschaftlichen Selbstversorgung könnten Prozessen der Fremdbestimmung entgegenwirken."

Weitere Informationen - Artikel, Interviews, Fotos ()

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Contraste, Januar 2017, S. 15 ()

"Spannend wird es, wenn er - wie im Schlussabschnitt mit dem zellularen Ansatz im Energiesektor - Parallelen sucht zu ähnlichen Entwicklungen in Branchen, in denen Genossenschaften seit kurzem deutlich im Aufwind sind. Das Potenzial für eine ebenso dynamische Transformation des Lebensmittelmarktes hin zu Kooperationen, die sich am gemeinschaftlichen Bedarf der beteiligten Menschen orientieren, sei bei den EVGs jedenfalls vorhanden, ist der Autor überzeugt. Reichhaltiges und anschauliches Material hat Flieger mit seinem Buch vorgelegt, auf dass sich die von ihm erhoffte Kraft der organisierten Selbsthilfe entfalten könne und genossenschaftliches Wirtschaften wieder an Bedeutung gewinnt."

56plus ()

"Von dem Freiburger Autor und Genossenschaftsexperte Burghard Flieger ist gerade ein Buch erschienen zum Thema Prosumentenkooperation im Lebensmittelsektor. Können Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften einen Beitrag zur Transformation der Ernährungswirtschaft leisten? Was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den vielfältigen genossenschaftlichen Ansätzen, die in den letzten Jahrzehnten Veränderungen beim Umgang mit der Lebensmittelversorgung erreichen wollen? Foodcoops, Solidarische Landwirtschaft, Mitgliederläden und vor allem Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften werden einander in ihren Ausprägungen und Besonderheiten gegenübergestellt und die Vielfalt innovativer genossenschaftlicher Ansätze wird auf diese Weise hervorragend veranschaulicht.

Der Rückblick auf die Geschichte der Konsumgenossenschaften zeigt, dass nach dem Prinzip der produktiven Plünderung die verschiedenen historischen und aktuellen Ansätze für erfolgreiches gemeinschaftliches Wirtschaften viel mehr voneinander lernen können, als dies gegenwärtig geschieht. Das gilt besonders für die Weiterverfolgung und Umsetzung der Prosumentenidee. Indem Menschen Produktion und Konsumtion durch kollektives Handeln miteinander verbinden und aufeinander abstimmen, ergeben sich vielfältige Perspektiven für eine stärkere Souveränität bei der Erzeugung und Nutzung von Lebensmitteln.

Die Rückabwicklung der Enteignungsprozesse durch die Globalisierung kann so erfolgreich auf den Weg gebracht werden, indem die Versorgung nicht mehr vorwiegend fremdbestimmt erfolgt, sondern verstärkt durch gemeinschaftliche Selbstversorgung vonstattengeht. Auch wenn mit der Konzentration auf die Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften und die Prosumentenkooperation nur ein ausschnitthafter Blick auf die Potenziale genossenschaftlichen Handelns geworfen wird, macht das Buch Mut, dem genossenschaftlichen Wirtschaften wieder mehr Raum bei der Gestaltung unserer Lebensverhältnisse einzuräumen.



FABRIK-Rundbrief, Winter 2016/2017 ()

"Burghard Flieger gilt als ausgesprochener Kenner des Genossenschaftswesen. Die Grundidee der Genossenschaften, die Kräfte vieler Einzelner zu bündeln, um so für das Wohl aller zu arbeiten, verbindet ihn seit langem mit der FABRIK. Können Erzeuger-Verbraucher-Genos­senschaften einen Beitrag zur nachhalti­gen Entwicklung der Ernährungswirtschaft leisten? Was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den vielfälti­gen Ansätzen, die Veränderungen beim Umgang mit der Lebensmittelversorgung erreichen wollen? Foodcoops, Solidarische Landwirtschaft, Mitgliederläden und vor al lern Erzeuger-Verbraucher-Genossen­schaften werden im Buch einander gegen­übergestellt und mit ihrer ganzen Vielfalt veranschaulicht."


the author
Dr. Burghard Flieger
Burghard Flieger lebt für die Genossenschaftsidee. Flieger ist im Vorstand der Innova eG, berät Genossenschaften und publiziert auf diesem Gebiet. [more titles]
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  • "macht Mut" ...
    B&B Agrar. Die Zeitschrift für Bildung und Beratung. 2/2017, S. 38 more...
  • "zeigt er Chancen und Möglichkeiten für Umstrukturierung der Landwirtschaft" ...
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