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Mittwoch, 23. Mai 2012
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Realzins, intertemporale Preise und makroökonomische Stabilisierung
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Heinz-Peter Spahn

Realzins, intertemporale Preise und makroökonomische Stabilisierung

Ein Streifzug durch die Theoriegeschichte

28 Seiten · 4,98 EUR
(November 2008)

 
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Aus der Einleitung:

Der „neue Konsens“ in der Makroökonomie hat den Realzins ins Zentrum der geldpolitischen Diskussion gerückt. Der folgende Beitrag geht nach einem kurzen Rückblick auf die zuvor als Notenbankinstrument betonte Geldmengensteuerung einigen theoriegeschichtlichen Debatten um die Rolle des Realzinses in der Volkswirtschaft nach. Ursprünglich wurde der Realzins im neoklassischen Modell des intertemporalen Tauschs als relativer Preis betrachtet. Bei Wicksell bahnte sich ein Perspektivwechsel an, bei dem der Realzins als Steuergröße für die gesamtwirtschaftliche Aktivität insgesamt auftritt. Die neukeynesianische Makroökonomie knüpft zwar hier an, führt aber im Kern wieder zu der alten Vorstellung zurück, nach der die intertemporale Optimierung der Haushalte im Zentrum der volkswirtschaftlichen Entwicklung steht.


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Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht
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Der Autor
Prof. Dr. Heinz-Peter Spahn
Heinz-Peter Spahn Institut für Volkswirtschaftslehre, Universität Hohenheim (Stuttgart). [weitere Titel]