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Mittwoch, 23. Mai 2012
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Regionalvermarktung und regionalentwicklung in Modellregionen - Synergien und Handlungsbedarf
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Armin Kullmann

Regionalvermarktung und regionalentwicklung in Modellregionen - Synergien und Handlungsbedarf

10 Seiten · 4,05 EUR
(April 2008)

 
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Aus der Einleitung:

Regionalvermarktung boomt. In der Datenbank der Regionalinitiativen (www.reginet.de) des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) finden sich bereits über 500 Regionalprojekte, mehr als die Hälfte davon im Handlungsfeld Landwirtschaft/Ernährung. Viele Projekte der nachhaltigen Regionalentwicklung und des nachhaltigen Wirtschaftens in Modellregionen, wie UNESCO-Biosphärenreservaten, PLENUM-Gebieten in Baden-Württemberg oder den „Regionen Aktiv“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) arbeiten im Bereich Regionalvermarktung. Die Palette der Aktivitäten ist breit. Neben Direktvermarkterzusammenschlüssen und Bauernmärkten finden sich Regionalläden und Bauernmarkthallen, Gastronomieprojekte zur Tourismusförderung finden sich ebenso häufig darunter wie regionale Regale im Lebensmitteleinzelhandel. Neben klassischen Erzeugergemeinschaften, z.B. für auf Naturschutzflächen erzeugtes Weiderindfleisch (vgl. Kullmann/Gräbener 2000) finden sich Projekte, die eine Vielzahl verschiedener Produktgruppen über verschiedene Absatzwege anbieten. Ein neues Handlungsfeld bietet die Verpflegung von Ganztagsschulen (s. z.B. www.frankfood.net). Mehr und mehr Regionen entwickeln eigene Regionalmarken und regionale Marketingorganisationen, die entweder schwerpunktmäßig koordinieren, oder auch selbst Logistik und Vertrieb organisieren.


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zitierfähiger Aufsatz aus ...
Ernährung, Kultur, Lebensqualität – Wege regionaler Nachhaltigkeit
Irene Antoni-Komar, Reinhard Pfriem, Thorsten Raabe, Achim Spiller (Hg.):
Ernährung, Kultur, Lebensqualität – Wege regionaler Nachhaltigkeit
Der Autor
Arnim Kullmann
*1969, gelernter (Bio-)Landwirt, Studium der Agrarwissenschaften in Gießen, Fachrichtung Umweltsicherung und Entwicklung ländlicher Räume; Ausbildung zum Regionalberater; DLG-Management- Zertifikat für Nachwuchsführungskräfte; Beratertätigkeit bei Produkt & Markt; seit 2000 am IfLS – Institut für ländliche Strukturforschung Frankfurt/ Main