Irmi Seidl und Angelika Zahrnt
10 Seiten · 3,59 EUR
(August 2010)
Aus der Einleitung:
Staatsfinanzen: Die hohe bisherige Staatsverschuldung und die aktuelle Neuverschuldung durch die Finanz- und Wirtschaftskrise sind häufig vorgetragene Argumente für Wirtschaftswachstum. Weil allerdings die hohen Wirtschaftswachstumsraten der letzten Jahrzehnte nicht zu Schuldenabbau geführt haben, sondern in den meisten Industrieländern mit wachsender Verschuldung einhergingen, ist Skepsis angebracht, ob diesmal mit Wirtschaftswachstum eine Reduktion der (Neu-)Verschuldung gelingen kann. Zu diesem Thema konnten wir keine Fachperson für einen Beitrag gewinnen. Das entsprechende Kapitel der Herausgeberinnen beschränkt sich deshalb auf einen Überblick über die aktuelle Diskussion zu Staatsfinanzen und Wirtschaftswachstum.