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Mittwoch, 23. Mai 2012
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Suffizienz als politische Frage
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Lieske Voget

Suffizienz als politische Frage

16 Seiten · 4,64 EUR
(September 2009)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Lieske Voget unterscheidet zwei Definitionen von Suffizienz: Im engen Sinne könne Suffizienz als Lebensstil aufgefasst werden, der sich durch einen geringen Konsum auszeichnet. Der Verzicht auf Konsum sei in vielen religiösen und philosophischen Strömungen aufgekommen. Allen diesen Richtungen liegt laut Voget eine Unterscheidung zwischen Lebensstandard und Lebensqualität zugrunde. Während sich der Lebensstandard nur auf den Konsum von käuflichen Gütern beziehe, werde unter Lebensqualität die subjektive Zufriedenheit mit dem eigenen Leben verstanden. Der Verzicht auf Konsum werde von Vertretern dieser religiösen und philosophischen Strömungen als Mittel zu einer höheren Lebensqualität angesehen. Voget dagegen versteht unter Suffizienz die Forderung, den eigenen Lebensstandard zu reduzieren, um dadurch einen Beitrag zur Umverteilung heute ungerecht verteilter Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten und/oder zur langfristigen Bewahrung der Lebensgrundlagen des Menschen zu leisten. In diesem Sinne stelle Suffizienz eine notwendige Teilstrategie nachhaltiger Entwicklung dar. Damit erhalte Suffizienz eine politische Dimension. Die Entwicklung einer Gesellschaft in Richtung Suffizienz kann laut Voget nur dann erreicht werden, wenn diese durch geeignete soziale und politische Bedingungen gestützt wird.


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zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit
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Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit
Die Autorin
Lieske Voget
Lieske Voget promoviert im Rahmen des Stipendienschwerpunktes Umweltethik bei Konrad Ott an der Universität Greifswald zu Nachhaltigkeit, Suffizienz und Ernährung und ist Mitglied im Forum Ethik & Nachhaltigkeit. [weitere Titel]