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Monday, September 25, 2017
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Synergieeffekte von LCA und MFA – Möglichkeiten einer Vernetzung beider Methoden
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Synergieeffekte von LCA und MFA – Möglichkeiten einer Vernetzung beider Methoden

9 pages · 3.29 EUR
(September 2011)

 
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Zusammenfassung:

Die Frage nach den Umweltwirkungen von Produkten und den eingesetzten Materialien gewinnt aufgrund der zunehmenden Forderung nach der Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsgedankens für alle Industriebranchen stetig an Bedeutung. Die Ökobilanz (LCA) ist eine Methode, die ökologischen Wirkungen eines technischen Systems entlang dessen gesamten Lebenszyklus darzustellen. Die Materialflussanalyse (MFA) gibt die Materialströme innerhalb eines Systems sowie über dessen Systemgrenzen hinaus an. Ökobilanz und Materialflussanalyse werden als eigenständige Methoden betrachtet, da Ziele, Systemgrenzen und Lösungsansätze nicht identisch sind. Bei einer Ökobilanz werden die Umweltwirkungen eines Produktes im Laufe von dessen Lebenszyklus betrachtet. Dagegen hat die Materialflussanalyse die Beschreibung der in einem bestimmten System vorherrschenden Materialflüsse zum Ziel. Den Kern des hier vorgestellten Ansatzes bildet die Nutzung von Synergieeffekten beider Methoden. Durch die Nutzung von Synergieeffekten von LCA und MFA kann die Qualität beider Methoden verbessert werden. Dieser Artikel stellt eine Übersicht über Grundsätze der Ökobilanzen und Materialflussanalysen dar und zeigt einen Lösungsansatz für die Frage der Materialbindung in Produkten auf.


quotable essay from ...
Methoden der Stoffstromanalyse
Frank Beckenbach, Arnd I. Urban (Hg.):
Methoden der Stoffstromanalyse
the authors
Dipl.-Ing. Robert Ilg
Robert Ilg

ist Maschinenbauingenieur und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung (GaBi) des Lehrstuhls für Bauphysik (LBP) an der Universität Stuttgart. Innerhalb des Forschungsteams ist er Ansprechpartner für die Tätigkeitsfelder Mobilität, Recycling, Material- und Stoffstromanalysen sowie für den Bereich Metalle und Biotechnologie, d.h. er modelliert den Rohstoffabbau bis hin zur Verwendung und Wiederverwertung von Metallen innerhalb von industriellen Produktsystemen im Hinblick auf den Lebenszyklus von Produkten. Dabei ist die Bewertung der Knappheit stofflicher Ressourcen ein zentrales Thema. Zusätzlich ist er Ansprechpartner des Teams Luftfahrt und koordiniert im Bereich „Nachhaltige Luftfahrt“ verschiedene EU Projekte, unter anderem das EU geförderte Projekt NICETRIP sowie innerhalb der CLEAN SKY Initiative das Datenbankprojekt LCA DATIM. Des Weiteren ist er aktives Mitglied des Kompetenznetzwerks Faserverbundtechnologien (CCeV) in der Arbeitsgruppe „Umweltaspekte“. Darüber hinaus lehrt er an der Universität Stuttgart, ist mit der Vorlesung „Grundlagen der Ganzheitlichen Bilanzierung“ vertreten und ist Dozent bei „Master Online Bauphysik (MOB)“ im Modul 6 Klima und Umwelt sowie an der Hochschule Augsburg im Modul „Ökologie und Bauphysik“ im Masterstudiengang „Energie Effizienz Design E2D“. Kontakt: robert.ilg@lbp.

Dipl.-Ing. Jan Paul Lindner
Jan Paul Lindner

ist Umweltingenieur und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik in Stuttgart, welches eng mit der Universität Stuttgart verbunden ist. Im Team ist er Ansprechpartner für die Themen Chemie und Biotechnologie, zu denen im weiteren Sinne auch Kunststoffe und Biokraftstoffe zählen. Zu seinen Schwerpunktthemen zählen weiterhin die biologische Vielfalt als Schutzgut in der Ökobilanz, sowie der philosophische Hintergrund von Lebenszyklusanalysen.