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Mittwoch, 23. Mai 2012
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Temporalisierungen der Börse
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Sven Grzebeta

Temporalisierungen der Börse

27 Seiten · 6,35 EUR
(November 2007)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Zu Beginn dieses Buchabschnitts skizziert Sven Grzebeta grundsätzliche Relationen von Temporalität an den Finanzmärkten am Beispiel der Börse und gibt einen Überblick über den Stand der Forschung. Seine These lautet, dass Börsen-Zeit historisch kontingent ist und jede Börse ihre eigene Zeit produziert, konsumiert und transformiert. Eine wichtige Rolle spielen dabei neben der technologischen und organisationalen Rahmung des Handelsgeschehens auch (teilweise gegenläufige) Tendenzen der Professionalisierung und Ästhetisierung der Börse: während einerseits der Arkanbereich der Börsen-Zeit in zunehmendem Maße Finanzmarktprofessionelle und automatisierte Handelssysteme gegenüber Kleinanleger/-innen bevorteilt, stellt doch andererseits die massenmediale, ubiquitäre Repräsentation der Börse ein Indiz dafür dar, dass dieser Handelsplatz und seine Zeitregime sich einen festen Platz in der Imagination moderner Gesellschaften erobert haben.


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zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Markt-Zeit der Finanzwirtschaft
Andreas Langenohl, Kerstin Schmidt-Beck (Hg.):
Die Markt-Zeit der Finanzwirtschaft
Der Autor
Sven Grzebeta
Produktentwickler bei der Deutschen Börse AG. Studium der Anglistik und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum und am Trinity College Dublin. Promotion zum Thema „Ethik und Ästhetik der Börse“ an der Forschungsstelle „Sozialphilosophie und Ethik“ der Universität Würzburg.