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Thursday, January 18, 2018
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Vermögenspolitik und Alterssicherung
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Vermögenspolitik und Alterssicherung

25 pages · 3.52 EUR
(February 2001)

 
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Aus der Einleitung:

Werner Wilhelm Engelhardt folgt einer auf dem Lebenslagenkonzept von Weisser basierenden Sozialpolitiklehre, wobei sich praktische Sozialpolitik auf die Verbesserung der Lebenslage sozial schwacher oder gefährdeter Bevölkerungsgruppen oder Einzelpersonen bezieht. Für die Lebenslage als Spielraum resp. Handlungsraum für die Befriedigung von Interessen oder Bedürfnissen gilt nach Engelhardt als grundlegend für ihr Verständnis „die Einsicht der institutionellen Verteilungstheorie, daß im volkswirtschaftlichen Gesamtprozeß letztlich stets ganze Lebenslagen, nicht nur Einkommen oder – falls überhaupt vorhanden – Vermögen verteilt werden. Außer Merkmalen quantitativer Art spielen damit auch Gegebenheiten qualitativer bzw. immaterieller Art eine wesentliche Rolle.“

Entsprechend sieht Werner Wilhelm Engelhardt auch in „ökonomischen Theorien der Sozialpolitik“ keine akzeptable Alternative einer Fundierung der Sozialpolitiklehre. Er befürchtet vielmehr, daß die einseitige Orientierung auf ökonomische Theorien die Sozialpolitik in „eine immer schwierigere Situation führt, „und dies entgegen den zweifellos gutwilligen Absichten vieler ihrer Verfechter“.

Vor diesem Hintergrund soll anhand der exemplarischen Betrachtung der praktischen Vermögenspolitik sowie ihrer Verbindung zur Alterssicherungspolitik die Frage aufgeworfen werden, ob in der Vermögenspolitik und ihren Ergebnissen der Einfluß einer konzeptionellen Sozialpolitik erkennbar wird. Hierzu soll dann die Rentenreformdiskussion unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Kapitaldeckung und der Pläne zur Ergänzung der gesetzlichen Versicherung durch private Vorsorge knapp in Bezug gesetzt werden.


quotable essay from ...
the authors
Hajo Romahn

Lehrstuhl für Sozialpolitik und Sozialökonomik, Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für beratende Sozial- und Wirtschaftswissenschaften – Gerhard Weisser-Institut.

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Achim Henkel

Lehrstuhl für Sozialpolitik und Sozialökonomik, Fakultät für Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum.

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